Die Wiederentdeckung der Priesterschaft
Dass gerade ich anfange einen Blog zu schreiben ist etwas lustig, doch Jesus in mir bewegt mich zu dieser Herausforderung. Ich sehe mich auch nicht als begnadeter Redner, aber ich sehe mich als Gefäss Gottes, als Nachfolger Christi und als Sohn Gottes. Ich sehe mich als einen zur Priesterschaft Gottes Berufenen.
Wie kann ich das so kühn sagen?
Jesus hat es für uns am Kreuz erfüllt! Jesus ist das letzte Opfer, dem können wir nichts hinzufügen. Der Geist macht lebendig, er bringt das Leben hervor und das Wort Gottes wird für uns zur Offenbarung.
Als Jesus mich angenommen hatte (Jesus sagte: ich habe Euch erwählt) wurde ich eine neue Schöpfung, aus Gott geboren. 1 Joh 2,10.
Der Buchstabe aber tötet und bringt den Tod. Ich aber bin eine neue Schöpfung, mein Geist ist neu, eine Wohnung ein Tempel Gottes. Durch den heiligen Geist lebt Jesus in mir, er verändert und heiligt mich von Innen nach Aussen. Wir sind ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, Gottes Eigentum ein Licht in dieser Welt, von der Finsterniss von Gott erwählt und berufen.
“Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht” 1Petr. 2,9-10
Wir haben die göttliche Liebesherrschaft in Ihm angetreten, das Anvertraute zu bewahren, Schwache zu stärken, Kranke zu heilen, die Verlorenen zu retten, zu dienen und lieben. Wir sind in das Erbe Jesu eingetreten. Meine Identität ist in Jesus. Der Vater hat sich uns im Sohn offenbart. Wie der Vater mich gesand hat, sende ich euch. (Joh 20,21)
Er hat seine Liebe ausgegossen in unser neues Herz, durch den heiligen Geist. Wer den Sohn hat, hat das Leben!
Steh auf , werde Licht! Denn Dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Hern ist über Dir aufgegangen. Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften, aber über Dir strahlt der Herr auf und seine Herlichkeit erscheint über Dir!
(Jesaja 60)
Aufgrund dieser Tatsachen habe ich angefangen mich nach Gottes Reich auszustrecken, nicht was ich möchte oder denke, was andere brauchen oder möchten,
sondern was Gott möchte, dass ich tue. Gott zeigte mir dabei, wo das Hauptproblem lag.
Es lag an der vergessenen Priesterschaft aller Gläubigen . Wie konnte es soweit kommen, dass diese Wahrheit verloren ging?
-Das falsch gelehrte Unterordnungsprinzip. Richtig wäre: Wir sollen uns einander unterordnen und gemeinsam Gott. (d.h. nicht, dass Gott nicht durch andere Christen zu uns spricht!)
-Die Gleichsetzung von Menschenverstand und Führung des Geistes. Dem Geist Gottes nicht seinen rechtmässigen Platz einzuräumen.- Siehe Watchman Nee “das Normale Christenleben unter: http://sidelnikow.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/das-normale-christenleben.pdf
-Gottes Gemeinde (Leib) als Wirtschaftsunternehmen zu sehen und so zu “verwalten”.
-Jesus lebte vor seiner Auferstehung im alten Bund also unter dem Gesetz, dies ist wichtig zu wissen, um frei vom Gesetz zu werden.
Aufgrund dieser Dinge und dem Ziehen des Geistes habe ich angefangen in seinem Wort zu forschen und über meinen “Tellerrand” hinaus zu blicken. Ich habe angefangen mein persönliches Abenteuer mit dem Heiligen Geist zu starten und diesem Ziehen nachzugeben. Seither erlebe ich, wie mich der Geist Gottes immer tiefer in seine Freiheit und Liebe führt. Ein grosser Teil der Wahrheiten, die den Geist in mir bestätigten, habe ich hier frei zugänglich gestellt, um dich einzuladen meiner Reise zu folgen.
Nicht nur durch gute Lehre, sondern auch durch Träume und Visionen, prophetische Worte, werden Menschen aufgebaut und lernen Gott kennen. Gott benutzt die Menschen, die sich nicht interessieren, was andere Menschen denken, sondern was Gott denkt. Bei Fragen bezüglich Kirche, wie wir sie kennen, halte ich es wie Wayne Jacobsen unter “der Schrei der Wildgänse” auf diesem Blog.
Wie sieht nun meine Zukunft aus? Ich weiss es nicht, doch eins weiss ich genau, Gott hat Grosses vor. Er ist gerade jetzt dabei Menschen herauszurufen. Es wird sich in den nächsten Jahren einiges verändern in Europa und der Welt. Nun wird es Zeit mit dem Spielen aufzuhören und auf Gott hören. Damit meine ich Traditionen beiseite zu legen und die Reformation zu Ende zu bringen!
Ich danke Gott für seine Leitung und spreche dich frei von allen religiösen Bindungen, von Tradition und Menschenfurcht. Im Namen Jesus.
Wir sind zur Freiheit und zur Priesterschaft berufen als Braut Christi, mit dem Geist Gottes in uns. Welch königlicher Stand und welch Gnade! Wir sind nun aus Gott geboren.
Es ist wie Paulus in Galater 1,11 sagt: “Liebe Freunde, ich versichere euch, dass die Botschaft von der Erlösung, die ich verkünde, nicht auf menschlicher Vernunft oder Logik beruht.”
Oder in Philipper 3, 9: “Und zu ihm möchte ich um jeden Preis gehören. Deshalb vertraue ich nicht mehr auf meine Gerechtigkeit, die aus dem Befolgen des Gesetzes kam, sondern auf die Gerechtigkeit, die ich durch den Glauben an Christus habe, auf die Gerechtigkeit, die von Gott kommt und dem Glaubenden zugesprochen wird”.
Oder in 1. Korinther 2,9: “Nein, wir verkündigen, wie in der Schrift steht: “Was kein Auge je gesehen und kein Ohr jemals gehört, was keinem Menschen je in den Sinn kam, das hält Gott für die bereit, die ihn lieben.”
Es ist falsch Gott mit meinen Verstand ergreifen zu wollen. Mein Verstand bringt mich unter das Gesetz und damit versuche ich Gott nur zu gefallen.
Ich werde mich abstrampeln und immer mehr “Dienste” machen, immer mehr “Opfer” bringen und aus meinen eigenen Fleisch Gott zu gefallen. Doch Gott hat keinen Gefallen an unseren Opfern!
(Prüfe es im Geist und fange an es zu verstehen)
Zur Freiheit hat uns Christus befreit. Bleibt daher fest und laßt euch nicht von neuem das Joch der Knechtschaft auflegen!
Hört, was ich, Paulus, euch sage: Wenn ihr euch beschneiden laßt, wird Christus euch nichts nützen.
Ich versichere noch einmal jedem, der sich beschneiden läßt: Er ist verpflichtet, das ganze Gesetz zu halten.
Wenn ihr also durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade herausgefallen.
Aus: die wahre Natur Gottes von Andrew Wommack:
“Aus der Gnade gefallen” bedeutet nicht, dass du deine Erlösung verloren hast! Es bedeutet, dass du dich nicht mehr in Gottes Gnade bewegst, sondern im Gesetz. De facto bedeutet das, dass du aus eigener Anstrengung und aus deiner eigenen Fähigkeit heraus handelst. Du siehst Jesus nicht als deinen Retter, da deine eigenen Anstrengungen deine Rechtfertigung Gott gegenüber geworden sind.
Wenn Gläubige sagen: “Gott schau mal, was ich gemacht habe”, macht das Christus unwirksam auf dem Gebiet, wo sie bedürftig sind. Es macht die Gnade Gottes zunichte und hält ihnen Gott in ihrer Beziehung zu Ihm vom Leibe, weil in ihnen eine “Erkenntnis von Gut und Böse” ist. Das ist die Erkenntnis, die wir vom Gesetz gelernt haben (erinnerst du dich an Römer 3,20?)In diesen Zustand von Gesetz und Opfertum, bin ich nicht in der Lage zu glauben.
Es ist der Buchstabe der tot macht, aber der Geist macht lebendig und es wird für uns zur Offenbarung – genau wie es zur Offenbarung der ersten Christen wurde, die keine Bibel hatten.
Ich bin eine neue Kreatur und Gott verändert und heiligt mich. Ja er macht mich sogar zu einem Priester und es geht noch weiter: Er bereitet mich als Braut Jesu zu!
Sobald ich bereit bin, mich dem Geist Gottes unterzuordnen und mich von Ihm in meine neue Identität hineinführen zu lassen, wird er sein Evangelium offenbaren.
Kolosser 3, 2
Wenn ihr nun zusammen mit Christus zu einem neuen Leben auferstanden seid, dann richtet euch auch ganz nach ihm aus und orientiert euch dorthin, wo Christus sitzt: auf dem Ehrenplatz neben Gott. Seid auf das Himmlische bedacht und nicht auf das Irdische.
Der Herr segne Dich und leite Dich durch Seinen Geist auf diesem Blog.
Ich liebe euch alle meine Brüder mit der unendlichen Liebe, die Gott in mich gelegt hat,
Thomas
Zu meiner unwichtigen Person:
Ich bin 35 Jahre alt, in einem guten Christlichen Elternhaus aufgewachsen und seit meinem 8 Lebensjahr bis vor einiger Zeit im Dienst einer Gemeinde, davon ca. 5 Jahre in der Leiterschaft einer Gemeinde.
Falls Du weitere fragen zu diesen Themen hast, zögere nicht mir zu schreiben auf: ThomasTh@gmx.de
P.S. würde ich Tradition leben wollen, währe ich in einem Trachtenverein!