Vierzig Trends zurück zur Einfachheit
Das Wesen und die Funktion der Kirche überdenken
Von Robert Fitts
Quelle:http://www.gloryworld.de/
- Von den Heiligtümern (Kirchengebäuden) zu den Straßen – die Werke Jesu tun, wo auch immer wir auf eine Not treffen.
- Vom Christentum zu Christus – nicht Philosophie oder System, sondern Christus in uns!
- Von Kirchenhäusern zu Hauskirchen – vereinfachen, um zu vervielfältigen.
- Von Wachstum nach oben zu Wachstum nach außen – planen Sie ein Baby; Sie werden gesegnet sein!
- Von „professionellen“ Pastoren zu „Eigengewächs“-Pastoren – Ablehnung des Systems von Geistlichen und Laien.
- Von Sonntags- zu Alltagchristen – dem Beispiel von Paulus folgen.
- Von Hierarchie zu dienenden Leitern – die Größten sind die, die Füße waschen.
- Von wöchentlichem Gottesdienst zu ständigem Gottesdienst – Gottesdienst ist umfassender (Römer 12,1-2).
- Statt Leute in die Kirche bringen, die Kirche zu den Leuten bringen – ein lebensveränderndes Gebet.*
- Von der Symbolik zur Substanz im Abendmahl – nehmen Sie es oft, nehmen Sie es zusammen mit einer Mahlzeit.
- Von Denominationen zu geistgeführten Netzwerken – identifizieren Sie sich mit dem ganzen Leib Christi.
- Von sozialer Anerkennung zu Salz und Licht – stellen Sie die Welt auf den Kopf; sie braucht es!
- Von Zuschauerveranstaltungen zu Treffen nach 1. Korinther 14,26 – jeder hat etwas beizutragen.
- Von der programmorientierten zur beziehungsorientierten, häuslichen Kirche – liturgisch, evangelikal, informell: welches ist die größte?
- Vom Hoch- und Bibelschulsystem zum Lehrlings-System – 2. Timotheus 2,2.
- Vom Geben des Zehnten zum Geben von allem – biblisch gesehen ist dann, wenn zu Großzügigkeit ermutigt wird, eine Belohnung verheißen.
- Von selektiver Unterordnung zu totaler Unterordnung – unter alle Autorität, überall, immer.
- Von Titeln zur Funktion – wir sollen niemand Lehrer, Vater oder Rabbi nennen; was halten Sie von „Paulus, ein Apostel“?
- Von unabhängig sein zu voneinander abhängig sein – umarmen Sie die stadtweite Kirche; wir alle brauchen einander!
- Von der Papiermitgliedschaft zur Leib-Mitgliedschaft – wir sind schon Glieder voneinander.
- Vom Rad zum Weinstock – Freisetzen von Teams, die über die ganze Stadt verstreut einfache Kirchen in Häusern gründen.**
- Von organisatorischer Einheit zu geistlicher Einheit – es gibt nur einen Schritt zur Einheit: Nehmt einander an (Römer 14,1; 15,7).
- Von „Supermarkt oder Tante-Emma-Laden“ zu „Supermarkt und Tante-Emma-Laden“ – gibt es (nur) ein NT-Modell für Gemeindegründung?
- Von „wir und sie“ zu einfach „wir“ – erlauben Sie in Ihrer Mitte keinen Geist des „Wir“ und „Sie“.
- Von der geplanten zur spontanen Kirche – (an)erkennen Sie Kirche dort, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind.
- Von der Knechtschaft zur Freiheit der Frauen – Freisetzen vieler Diener(innen) (Apostelgeschichte 2,17-18; Galater 3,26-28).
- Von einer geschlossenen Kirchenleitung zu einer offenen Kirchenleitung, an der die Leute beteiligt sind – Apostelgeschichte 15,22.
- Von willkürlichen zu biblischen Richtlinien für die Einsetzung von Ältesten – 1. Timotheus 3; Titus 1.
- Von „mein Pastor“ zu „meine Pastoren, Lehrer, Apostel, Propheten“ – die trennenden Mauern einreißen!
- Vom Heranziehen von Leitern zum Einsetzen von Dienern – in Gottes Reich ist der Boden eben.
- Von lokaler Vision zu Welt-Vision – der Auftrag Jesu: Geht in alle Welt, zu jeder Person, in jede Nation.
- Vom Bau meines Reiches zum Bau seines Reiches – „Komm, und lass uns dir helfen, deine Vision zu erfüllen“.
- Von der „wandweiten“ zur stadtweiten Kirche – sie erfüllten Jerusalem mit ihrer Lehre.
- Von der Angst des Schafe-Stehlens zur Angst, Schafe zu besitzen – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, eine Herde.
- Von gebäudeorientierten zu menschenorientierten Pastoren – Apostelgeschichte 20,28-31: eine Stadt, ein Leib.
- Vom Gebrauch des Wortes „Kirche“ zum Gebrauch des Ausdrucks „der Leib Christi“ – Apostelgeschichte 19,32-41.
- Von eingeschränkter zu ungehinderter Gemeinschaft – ich bin Mitglied jeder Kirche in der Stadt.
- Von erdrückender Aufsicht zu entspannender Aufsicht – Tomatenpflanze, Feuer, Anlasser**.
- Vom Vortrags-Bibelstudium zum interaktiven Bibelstudium – der Leib Christi dient sich selbst.
- Von der Programm- zur Gebets-Abhängigkeit – nach Art von Apostelgeschichte 4,29-30.
* „Vater, schenke mir heute eine Begegnung mit jemand, der hungrig nach Dir oder in Not ist. Gib mir die Sensibilität, zu erkennen, wann dies geschieht, und Gnade, die Liebe Jesu in der Kraft des Heiligen Geistes weiterzugeben.“
** Diese Gleichnisse finden sich in meinem Buch „Die Kirche im Haus“.
Übersetzung © 2002 GloryWorld-Medien Manfred Mayer, www.gloryworld.de