Schlafen Sie ein mit dem Wort ‘Reichtum’ auf Ihren Lippen, und Sie werden erstaunt sein über die Wirkung. Bald nämlich sollte dann Wohlstand von allen Seiten überreichlich auf Sie zuströmen. So ein Rezept von Dr. Joseph Murphy, dem Begründer der Technik des so genannten Positiven Denkens. Der Psychotherapeut Günter Scheich behauptet in seinem Buch jedoch: Positives Denken macht krank. Kann das sein?

Gedanken sind ungeahnte Kräfte – doch wir können sie auch missbrauchen

Gute, also positive Gedanken tragen sehr viel zum eigenen Wohlbefinden bei. Das ist allgemein anerkannt. Daneben hat sich jedoch eine umstrittene „Technik“ des positiven Denkens entwickelt, die erklärt, wie man gute Gedanken rezept- oder gar schemenartig in verschiedenen Krisensituationen zur Anwendung bringen kann. Vor allem in Zeiten wirtschaftlichen Niedergangs und zunehmender Hiobsbotschaften aus aller Welt hat eine solche Lehre Konjunktur:  „Erkenne deine geistige Kraft!“, „Wie man seine Wünsche und Träume erfolgreich verwirklicht“, „Was Sie ersehnen, kommt zu Ihnen“. So lauten einige attraktive Buchtitel.

Natürlich ist eine solche Lehre anziehend. Die Verkünder der Technik des „positiven Denkens“ bauen auf die angeblich unbegrenzte Macht des Denkens. Mit seiner Hilfe soll das Unterbewusstsein in positiver Weise beeinflusst werden. Dr. Murphy erklärt: „Ihr Unterbewusstsein führt … alle Befehle aus, die ihm ihr Bewusstsein in Form von Urteilen und Überzeugungen zukommen lässt.“ Und: „Denken Sie das Gute, und es wird sich verwirklichen“ (aus: „Die Macht Ihres Unterbewusstseins“).

„Was immer Sie denken, vermehren Sie“

Das Unterbewusstsein gilt dabei als unerschöpfliches Kraftpotenzial, das alles schafft, was das Denken ihm befiehlt. Und wer das Unterbewusstsein richtig programmiert, der hat Erfolg. Vertreter dieser Denkrichtung weisen auf die Gesetzmäßigkeit „Was der Mensch sät, das wird er ernten hin“ und erklären damit z. B. auch, dass die Reichen reicher, die Armen ärmer, die Kranken kränker und die Erfolgreichen erfolgreicher werden. Und wie soll das vor sich gehen? „Denken Sie an das Gute, und das Gute geschieht. … Merke: Denken ist gleich säen …“ So lautet die einfache Botschaft, und die Erfahrung zeigt, dass sie vielfach stimmt.

Die Technik des „positiven Denkens“ besteht dabei in erster Linie in einer Art Autosuggestion, in dem In-sich-hinein-Sprechen von  positiven Sätzen.

Sowohl dieser Methode als auch die Inhalte werden jedoch von dem Psychotherapeuten Günter Scheich in seinem Buch Positives Denken macht krank (http://www.amazon.de/Positives-Denken-macht-krank-Erfolgsversprechen/dp/382183904X heftig kritisiert: „Die Lehre vom ‘positiven Denken’ definiert sich“ laut Scheich „über die unreifen Ziele immerwährenden Glücks, immerwährender Harmonie und Gesundheit, sowie immerwährenden Reichtums. Dieses Heilsversprechen spricht besonders Menschen mit psychischen Problemen an, die durch die unweigerlich eintretenden Frustrationen und falschen Zielvorgaben noch weiter in ihre Krankheit getrieben werden“.

„Eine pseudowissenschaftliche Verdrängungsmethode“?

Günter Scheich nennt das „positive Denken“ deshalb eine „pseudowissenschaftliche Verdrängungsmethode“. Unglückliche Menschen seien auf der Suche nach der Lösung ihrer Probleme. Und „zur Erfüllung dieses Ziels sind (leider zu viele) bereit, einfachsten Erklärungsmustern zu folgen und sich dabei einlullen zu lassen – statt sich den Problemen zu stellen …“

Dies sei aber unumgänglich. Denn „die menschliche Psyche ist ein komplexes und differenziertes System … Alle Emotionen – seien sie nun »positiv« oder »negativ« – sind wichtig. Versuche, den natürlichen Gefühlshaushalt zu manipulieren und nur noch »positiv« zu denken und zu fühlen, führen zu einer Verleugnung wichtiger – zum Teil lebenswichtiger – Persönlichkeitsanteile“.

Doch trifft diese Kritik wirklich immer zu? Oder wird das „positive Denken“, das „krank“ machen soll, bei ihm nur einseitig dargestellt und seine Schwächen und Gefahren bewusst überzeichnet? Schüttet der Psychotherapeut Günter Scheich nicht das Kind mit dem Bade aus, weil die negative Beurteilung der „positiven Technik“ den Blick für die großen Chancen einer positiven Lebenseinstellung und positiver Gedanken verdeckt?

Die Sache mit Gott …

Dass unsere Gedanken Kraft haben und jeder Gedanke – vor allem wenn er wiederholt gedacht wird – zur Verwirklichung drängt, kann jedenfalls niemand ernsthaft bestreiten. Und man kann auch nicht behaupten, dass jeder, der sich im „positiven Denken“ übt, Negatives automatisch verdrängen würde.

Natürlich sind kritische Rückfragen unumgänglich. So könnte man fragen: Woher stammt eigentlich die Lebensphilosophie, dass wir uns durch positives Denken z. B. alle unsere ichbezogenen Wünsche erfüllen können? Und mit welchem Recht behaupten viele Vertreter dieser Art von positivem Denken – wie z. B. der ehemalige Pfarrer Norman Vincent Peale -, dies sei gleich bedeutend mit dem „Willen Gottes“?

Hier lohnt es, einmal innezuhalten. Gott kommen wir näher, indem wir Seine Gebote halten. So lehrte es Jesus von Nazareth. Er sprach: „Wer Meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der Mich liebt – und wer Mich liebt, wird von Meinem Vater geliebt werden, und auch Ich werde ihn lieben und Mich ihm offenbaren“ (Joh. 14, 21). Anders herum gesprochen: Damit sich Gott bzw. Christus einem Menschen „offenbaren“ können, ist es notwendig, dass dieser die Gebote Gottes erfüllt.

Gefahr der Umpolung göttlicher Wahrheiten

Was jedoch passiert, wenn man nur Teilaspekte aus der göttlichen Wahrheit herauslöst und sie für egoistische Zwecke verwendet? Dann missbraucht man die Kräfte und stellt sie in den Dienst einer Sache, die gegen Gott gerichtet ist. Denn Gott ist immer für die Einheit allen Lebens und möchte, dass alle Lebensformen der Schöpfung miteinander harmonieren. Die dämonischen Kräfte jedoch lehren: „Trenne, binde und herrsche!“ Wenn ich also etwas für mich will, und, wie es dem Nächsten damit geht, ist mir mehr oder weniger einerlei, dann trenne ich mich von ihm. Wer also, wie wohl fast alle Menschen, nicht frei von Egoismus oder Herrscher-Allüren ist, der sollte zumindest sehr vorsichtig sein, von Gott zu reden.

Dies gilt auch, wenn man den „positiven Denker“ Dr. Joseph Murphy einmal hinterfragt, wenn er kühn und munter behauptet: „Ich weiß: Meine Herzenswünsche sind mir von Gott, der in mir wohnt, eingegeben. Gott will, dass ich glücklich bin.“ Doch Achtung! Wenn jemand so locker von der Eingabe „Gottes“ spricht, ist größte Vorsicht geboten, und es liegt vielfach nahe, dass der Name Gottes missbraucht wird. „Gott will, dass ich glücklich bin“. Dagegen wird kein vernünftiger Mensch etwas einwenden, wenn man es auf alle Menschen und Lebensformen bezieht und es nicht nur auf die Höhen und Tiefen seines bürgerlichen Privatlebens anwendet. Denn Gott bevorzugt bzw. benachteiligt keinen. Somit müsste der Weg zum Glück auch für alle gehbar sein, und nicht nur für Menschen in Ländern, in denen vielfach auf Kosten anderer Länder und Menschen gelebt wird – vom dem Leid der Tiere ganz zu schweigen.

Dieses Glück in Gott, so haben es Mystiker zu allen Zeiten immer wieder erfahren, wäre demnach ein inneres Glück. Sie konnten sogar sagen: Das Leben in Gott ist Reichtum, ist Glück, ist die Erfüllung der menschlichen Sehnsucht. Dieses könne man aber nicht mithilfe einer Technik, sondern nur durch Verwirklichung der göttlichen Gebote Schritt für Schritt erleben. Das Glück in Gott ist also nicht das Haben-, Sein- und Besitzen-Wollen. Deshalb wollte Jesus von Nazareth auch nicht, dass wir nach materiellem Reichtum streben, was bei vielen Vertretern des „Positiven Denkens“ aber ein vordringliches Anliegen ist. Er sagte: „Suchet zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, und dies alles [was der Mensch zum Leben braucht] wird euch zufallen.“ Wer sich also ehrlich um ein Leben nach den göttlichen Geboten bemüht (und z. B. das Gebot „Bete und arbeite“ erfüllt), der wird seine Wünsche in den Willen Gottes stellen. Dann wird ihm auch das nach und nach zukommen, was er für sein Leben braucht und darüber hinaus. So könnte man die urchristliche Botschaft zu diesem Thema zusammenfassen.

Bei Jesus stehen also Gott und die Anliegen des „Reiches Gottes“ an erster Stelle, nicht die Wünsche des Einzelnen, was jedoch zu keinerlei Mangelerscheinung führt, im Gegenteil. An anderer Stelle in der Bergpredigt erklärt der Menschheitslehrer aus Nazareth sogar: „Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.“ Dabei zeigte Jesus jedoch einen anderen Weg auf als bloßes positives Denken, nämlich die tägliche Arbeit an uns selbst, die allerdings von positiven Gedanken begleitet sein sollte: Durch die Bereinigung der eigenen Fehlhaltungen und durch die Verwirklichung des Gebotes „Was du willst, das die Menschen dir tun, das tue du ihnen zuerst“ wird der Mensch innerlich reich und glücklich – so die „Goldene Regel“ aus der Bergpredigt von Jesus.

 

„Und was soll ich jetzt als Nächstes denken?“

Wenn „positives Denken“ erfolgreich ist …

Was ist dann aber mit dem Glück, das sich mit Hilfe des „positiven Denkens“ durch Erfüllung menschlicher Wünsche einstellen kann? Und wer führt diesen „Erfolg“ herbei?

Ist es Gott? Und jemand könnte darauf hin antworten: Warum sollte diese Freude nicht von Gott sein, wenn der Wunsch nicht selbstsüchtig überzogen ist und durch seine Erfüllung niemand zu Schaden kommt? Jesus hat kein zerknirschtes und fanatisches Asketentum gelehrt. Doch kommen „Erfolg“ und Wunscherfüllung immer von Gott? Oder können auch andere Kräfte dahinter stehen, die gegen Gott gerichtet sind? Dazu eine These: Gott gibt selbstlos, die gegen Gott gerichteten Kräfte nicht. Sie stellen früher oder später für ihre „Dienste“ eine Rechnung, und sei es im Jenseits oder in einer weiteren Inkarnation. Dann heißt es z. B.: „Wir haben dir im letzten Leben zu Ruhm und Ehre verholfen. Jetzt sei du unser Diener und tue für uns dies und das. Sonst werden wir dir unsere Energien entziehen, und dann sieh´ zu, wie du mit deinem erbärmlichen Leben klar kommst!“ Und das kann bedeuten: Wer seine Gedankenkräfte z. B. rücksichtslos für eigensüchtige Zwecke eingesetzt hat, muss seinen „Gewinn“ irgendwann bei denen zurückzahlen, die ihm durch ihre Energien dabei geholfen haben. Da hilft dann auch keine Technik des positiven Denkens mehr.
Diese hier als These dargelegten Zusammenhänge können wir zwar nicht beweisen. Aber manche Propheten und wahre Gottesboten haben in den letzten Jahrhunderten so oder so ähnlich darauf hingewiesen.

Echtes positives Denken ist selbstlos

Die notwendige Kritik an der Technik des „positiven Denken“ stellt jedoch, wie bereits angedeutet, nicht den Wert einer positiven Grundeinstellung im Leben und von wirklich positiven Gedanken in Frage. Innere Werte wie Vertrauen, Zuversicht und innere Stärke sind Gaben Gottes. Sie wachsen in uns durch die Bereinigung des Menschlich-Allzumenschlichen und durch die schrittweise Erfüllung der göttlichen Gebote. Dabei hilft einem das Wissen, dass alle für uns erstrebenswerten positiven Charaktereigenschaft bereits in uns selbst angelegt sind. Dieses Positive in uns wächst auch, wenn wir das Gute in unserem Nächsten bejahen und ihm wohlwollend gegenübertreten – vor allem dann, wenn wir mit ihm Probleme haben. Denn wer das Gute in seinem Nächsten bejaht, erweckt es zugleich in sich selbst.

Eine wichtige Hilfe kann deshalb auch folgende Gedankenstütze sein: „In jedem Negativen ist das Positive“. Denn Gott ist mit Seiner Kraft überall gegenwärtig. Auch im so genannten Schicksal, auch in der Krankheit, die wir uns letztlich durch falsches Denken und Handeln irgendwann selbst eingegeben haben. Wenn wir uns Ihm zuwenden, kann Er uns aufzeigen, was unser Anteil daran ist und wo wir unser Verhalten gegenüber dem Nächsten oder der Natur ändern sollten, um freier und glücklicher zu werden.

Das Unterbewusstsein ist nicht das Göttliche

Eine gravierendes Missverständnis der Technik des „positiven Denkens“ liegt in der Annahme, das Unterbewusstsein, das ganz wesentlich unser Verhalten (mit-)steuert, sei schon die Quelle der Kraft, sei sozusagen das Göttliche. Das Unterbewusstsein ist jedoch erst eine Art Vorhof unserer Seele, in der das Göttliche und damit die Quelle der Kraft in uns wohnt. Und im Unterbewusstsein tummeln sich auch das Verdrängte, die ungelösten Konflikte sowie traumatische Kindheitserlebnisse, Aggressionen, Ängste und Süchte. Und ist dieses Negative gravierend, so ist dies vielfach auch in der Seele selbst gespeichert und wartet darauf, dass wir es mit Gottes Hilfe aufarbeiten.

Unsere Aufgabe besteht also darin, uns die Inhalte des Unterbewussten und – eine Etage tiefer – der Seele schrittweise bewusst zu machen und sie zu bereinigen – durch Erkennen, Bereuen, Um-Vergebung-Bitten und Nicht-mehr-Tun. Durch diese Bereinigung wächst die Kraft des Guten, das Göttliche in uns.

Was steckt hinter dem Gedanken?

Die Inhalte von Seele und Unterbewusstsein sind jedoch oftmals negativ, obwohl wir uns z. B. um eine positive Lebenseinstellung bemühen. Ein geistiges Gesetz lautet: „Was der Mensch aussendet, das empfängt er wieder“ oder „Was der Mensch sät, das wird er ernten“, wie es auch die Vertreter der Technik des „Positiven Denkens“ lehren. Doch entscheidend ist dabei nicht der Gedanke an sich, sondern sein Inhalt, d. h. die innere Einstellung bzw. das Gefühl, das wir in den Gedanken hinein legen. Dieses ist maßgeblich und ist damit unser Sendepotenzial bzw. unsere „Saat“, nicht die Gedanken an sich, von denen viele vordergründig „positiv“ sein mögen. Doch was steckt jeweils hinter den „positiven“ Gedanken? Vielleicht sind deshalb so manche Menschen mit der Anwendung dieses Denkens gescheitert und haben eher das Gegenteil erreicht, worauf der Psychotherapeut Günter Scheich ja eindringlich hinweist – weil sie eben nur oberflächlich „positiv“ waren und nicht das darunter liegende „Negative“ anschauen wollten.

Ist unsere Einstellung nämlich ichbezogen oder gegen den Nächsten gerichtet, dann können wir noch so intensiv positiv denken: über kurz oder lang würden wir dennoch das Ichbezogene oder das gegen unseren Nächsten Gerichtete ernten, also z. B. Zwietracht, Neid, Hass oder Feindseligkeit. Ist der Inhalt unserer positiven Gedanken jedoch selbstlos, d. h. im Einklang mit der Ethik des Jesus von Nazareth, dann kann uns Gott helfen, auch als Mensch glücklich zu werden. Das wäre dann wirklich „positives Denken“, das auch die entsprechenden guten Früchte erntet.

Dieser Artikel erscheint hier in der im Jahr 2005 überarbeiteten Fassung.
Quelle:http://www.das-weisse-pferd.com/97_10/positives_denken.html
Verfasst von: gemeindedna | 4. Januar 2012

Kreuzfahrer?

 

Quelle: http://www.jeremia.ch/news/

Aber ich sage euch, die ihr zuhört: Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar; und wer dir den Mantel nimmt, dem verweigere auch den Rock nicht. Wer dich bittet, dem gib; und wer dir das Deine nimmt, von dem fordere es nicht zurück. Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, so tut ihnen auch!       Lukas, 6,27-31

 

Liebe Geschwister, ein neues Jahr hat angefangen und ich wünsche euch viel Kraft, Weisheit, alles was ihr braucht, um den Willen Gottes zu tun und Ihm treu zu bleiben, egal was kommt.

Mir geht es im Folgenden nicht um Politik, mir geht es um ganz etwas anderes. Wenn wir auf das Jahr 2011 zurückschauen, dann können wir sagen: es war das Jahr von Revolutionen. Unglaublich, was da alles geschehen ist. War alles was geschehen ist einfach Zufall? Nein, sicher nicht. Vieles war schon lange organisiert. Dieselben Leute welche die Finanzkrise  programmiert haben, stecken auch hinter vielen Revolutionen und auch hinter vielen Demonstrationen, denn sie wollen das Chaos bringen. Ist euch etwas aufgefallen? Der Westen hat viele prowestliche Diktatoren in der arabischer Welt ersetzt. Mit wem? Mit der muslimischen Bruderschaft. Aus der muslimischen Bruderschaft ist auch die al-Qaida hervorgegangen.

Wie ist es möglich, dass der Westen so etwas macht? Sehen wir den Irak: Saddam Hussein war ein Bewunderer Amerikas, ein Freund Amerikas, aber die Amerikaner haben einen Grund gefunden ihn zu eliminieren, sein Land zu zerstören, hunderttausende von unschuldigen Männern, Frauen und Kindern zu töten! Die Christen im Irak waren relativ frei und sicher. Jetzt gibt es dort kaum mehr Christen und die verbliebenen müssen um ihr Leben zittern. Der Westen hat den Rebellen in Libyen geholfen Gaddafi, mit dem die westlichen Politiker Partys gefeiert haben, loszuwerden. Und jetzt ist das Land zerstört, zerteilt und man weiss nicht, wie es weitergehen wird. Auch Präsident Mubarak wurde entfernt. Die Christen in Ägypten waren relativ sicher, doch jetzt kommen dort die Radikalen und für die Christen wird es sehr eng. In Tunesien wurde Präsident Ali gestürzt. Die Christen in Tunesien hatten viel mehr Freiheit als in anderen arabischen Ländern, jetzt sind auch dort die Islamisten an der Macht. In Syrien soll Präsident Assad gestürzt werden! Die Christen in Syrien lieben ihn, denn er war bisher ein Garant für Freiheit, doch wenn die Islamisten übernehmen ist es auch dort fertig. In vielen islamischen Ländern ist Aufruhr und die Islamisten übernehmen ein Land nach dem anderen, mit Hilfe des Westens. Interessant! Warum geschieht das? Wer ein wenig die Amerikanische Politik kennt weiss, dass kaum etwas sich in der Welt bewegen kann ohne dass die CIA, der dortige Geheimdienst davon weiss oder sogar dahinter steht! Also wer glaubt, diese Revolutionen seien einfach so geschehen, der träumt.

Jetzt bewegt sich Amerika Richtung Iran! Nach Aussen scheint es als wolle Amerika Israel helfen.  Amerika hat andere Interessen. Sie wollen die Erdölfelder, sie wollen die Kontrolle in dieser Region und es macht nichts aus wenn dafür Hunderttausende von unschuldigen Menschen ihr  Leben verlieren. Aber Iran ist nicht Irak und das werden die Amerikaner zu spüren bekommen. Auch ich war ein Freund Amerikas und bin es immer noch.  Aber seit ich begonnen habe über die Verführung in der Gemeinde zu recherchieren, bin ich mit der Freimauerei konfrontiert. Seitdem sehe ich das was in der Welt aber auch in der Gemeinde geschieht, mit anderen Augen. Amerika ist mir lieber als Russland, China, Islam… aber ich will nicht einfach die Augen schliessen vor dem was Amerika macht oder sagen wir, was die Bilderbergers durch Amerika machen. Erinnert ihr euch an Joshua und den Engel, der ihm erschienen ist bevor er Kanaan einnahm? Er fragte den Engel: „bist Du für uns oder für unsere Feinde?“ Der Engel sagte weder ja noch nein sondern er sagte ihm: „Ziehe deine Schuhe aus, denn die Stätte darauf du stehst, ist heilig“. So auch da: Gott wird die Islamisten wie auch die Amerikaner für all das unschuldige Blut das vergossen wurde richten.

Jetzt zu unserer Frage: warum ersetzt der Westen die Diktatoren in der islamischer Welt mit den Islamisten? In den letzten Tagen ist mir eine Prophetie von Daniel in den Sinn gekommen. Wir lesen in Kapitel 11 von einem Krieg zwischen dem König des Nordens und dem König des Südens. Sicher hat diese Prophetie in erste Linie mit Israel und seinen Feinden zu tun, aber in einer erweiterten Auslegung kann man es für eine Konfrontation nehmen zwischen dem Norden (Europa, Amerika) und dem Süden (Islamische Welt). Mir persönlich ist klar, es wird zu einer Konfrontation kommen zwischen dem Norden und dem Süden, irgendwann wird es explodieren.

Seit ca. 60 Jahren strömen Tausende und Millionen von Moslems nach Europa. Die meisten von ihnen kommen, um eine Arbeit zu finden, ein Leben in Freiheit zu führen weit weg von Diktatur und der Strenge des Islams. Viele von ihnen leben ihre Religion nicht, andere werden immer radikaler weil sie die Dekadenz des Westens sehen. Vor ein paar Monaten bekam ich ein Buch in die Hände: „die vierte Moschee“ von Ian Johnson. Er erzählt, dass der Islam nicht erst durch die Gastarbeiter nach Europa kam sondern durch Hitler. Hitler habe Tausende von Soldaten aus Usbekistan, Kasachstan etc. rekrutiert um ihm gegen die Russen zu helfen. Als er den Krieg verlor, sassen viele von diesen Soldaten in Deutschland. Man wusste nicht was mit ihnen machen, bis die CIA und der Geheimdienst Deutschlands entschieden, den Islam in Europa zu fördern, um die Moslems gegen den Kommunismus zu gebrauchen. Ist es nicht interessant, wie töricht der Westen ist? Obwohl Amerika Milliarden an islamische Staaten verteilt, ist nicht zu übersehen, dass der Islam sich sehr gut mit den Kommunisten versteht. Die Gottlosigkeit hat den Westen töricht gemacht.  Merkt ihr etwas? Es kommt zu einer Konfrontation zwischen dem Westen und den islamischen Ländern! Was werden die Moslems machen die hier unter uns wohnen? Und was werden wir machen als Christen?

Jedem von uns ist klar, was der Islam will. Er will die Welt vereinnahmen, wenn nötig mit Gewalt. Die Moslems glauben, Jesus komme um die Welt dem Islam zu unterwerfen. Jetzt an uns: wie begegnest du Moslems? Was geht in dir vor, wenn du eine verschleierte Frau auf der Strasse siehst? Ist dir klar, dass auch die Moslems Menschen sind wie du und ich, mit all ihren Hoffnungen, Sorgen, Wünschen? Sie sind betrogen von ihrer Religion genauso wie über eine Milliarde Katholiken von der Katholischen Kirche betrogen sind. Die meisten Christen sind nicht durch die Hände der Moslems sondern durch die Guillotine der Jesuiten gestorben. Europa hat ca. 50 Millionen Moslems. Irgendwann wird es zu einer Konfrontation kommen. Diese Moslems werden nicht länger zuschauen wie die Nato und Amerika  unzählige unschuldige Menschen im Irak, in Afghanistan, Pakistan und jetzt eventuell im Iran töten. Wenn ich mit Moslems über die Verfolgten Christen in ihren Ländern rede, dann sagen sie mir: „schauen Sie was die Christen im Irak, Afghanistan, etc. machen!“ Dann erkläre ich ihnen, dass ein wahrhaftiger Christ nicht mit Waffen kämpft.

Warum lässt Gott zu, dass so viele Moslems nach Europa kommen? Es ist das Gericht Gottes über Europa und die Gemeinde. Wenn wir nicht in die arabische Welt gehen, dann bringt sie Gott hierher und gebraucht sie als Dornen für uns, um uns zu stacheln. Der Islam ist nicht stark, es ist das Christentum das schwach ist. Der Islam ist nicht die Gefahr in Europa aber die Gottlosigkeit, Gleichgültigkeit des Westens ist das Problem. Immer wieder werden E-mails herumgeschickt gegen den Islam. Hört damit auf! Fangt endlich an den Moslems das Evangelium zu bringen, liebt eure Feinde. Unsere Antwort auf den Islam und die Moslems kann nur die Liebe Gottes sein. Hass soll in unseren Herzen keinen Platz haben, denn sonst wirst du deine Ewigkeit mit den Moslems zusammen verbringen. Der Missionar Kurt Beutler führt einen Kurs durch, wie man Moslems erreichen kann, da melde dich! Und wenn dir die Kosten zu viel sind, rede mit ihm. Die Moslems in Europa müssen endlich von den Christen die Liebe Gottes sehen und nicht Misstrauen und Hass. Stelle dir einmal vor, es kommt zur Konfrontation und ein verletzter oder hungriger Moslem klopft an deine Tür. Was wirst du machen? Das Gleiche was du bei einem Juden machen würdest! Du wirst ihn aufnehmen. Liebt eure Feinde, sagte Jesus. Wir sind so weit weg von dem was Jesus sagte und lebte.

Wir haben in den letzten Briefen gesehen, dass die Freimauer mit der Hilfe von bekannten Predigern die Gemeinde zerstören wollen. Der Vatikan, die Jesuiten, Freimauer, etc. haben eine Agenda für die Gemeinde Jesu, auch was den Islam betrifft. Sie wollen uns mit dem Islam und allen Religionen eins machen, wir haben darüber im letzten Brief „Chrislam“ geredet. Aber nicht jeder Christ will sich eins machen mit dem Islam und für diese Leute hat man einen anderen Plan. Dieser Plan ist sehr gemein und ist genau das Gegenteil von Chrislam. Man schürt ganz subtil Hass gegen die Moslems, warum? Man will aus uns Kreuzfahrer machen. Man will, dass die Christen radikal werden und dann können sie uns eliminieren. Vor ca. 6 Jahren habe ich die Erklärung von Rick Joyner gelesen, warum er dem Order „Knights of Malta“ oder OSJ beigetreten ist. Als ich den Brief las, bekam ich den Eindruck, Rick Joyner und andere werden eines Tages nicht nur geistlich sondern auch mit Waffen gegen den Islam und die Feinde Gottes kämpfen. Ich habe die Sache vergessen aber jetzt habe ich einiges gefunden, das meinen Eindruck bestätigt. Rick Joyner hat vor einiger Zeit eine Organisation gegründet: www.oakinitiative.org wer gehört zu dieser Organisation? Nebst Cindy Jacobs, Bob Weiner…auch zwei Leute von Knights of Malta: ex General Jerry Boykin und der Grossmeister Nicholas Papanicolau. Sie sagen, sie wollen Amerika zum Glauben der Gründer Amerikas zurückbringen. Sie warnen ständig vor dem Islam. Das ist nicht das Problem. Ich glaube, dass diese Leute eine Agenda haben, welche das gutgläubige Volk nicht durchschaut. Warum hat Rick Joyner den Namen „Oak“ gegeben? Oak bedeutet: die Eiche. Die Eiche ist in der Esoterik und New Age ein wichtiges Symbol, die Eiche war auch der Baum von Zeus. In der Bibel ist die Eiche oft erwähnt mit Götzendienst z.B. Jes. 1,29. Auch Rick Warren hat eine Eiche auf dem Deckblatt seines Buches „Leben mit Vision“. Interessant! Warum nicht einen Olivenbaum? Wer Rick Joyner kennt, weiss, dass dieser Mann nichts zufällig macht. Rick Joyner, ein Prophet und Prediger unter den Evangelikalen, tritt einem Ökumenischen Orden bei, der bekannt ist für seine Kriege gegen den Islam und seinen Ursprung bei den Kreuzfahrern hat.

In www.morningstarministries.org unter Knights of Malta erzählt R. Joyner wie er dazu gekommen ist da beizutreten und er sagt: sollte OSJ (Order of St. John) wieder aufstehen wie früher, dann will ich Teil davon sein  auf jede Art, die ich kann. Was haben die Kreuzfahrer gemacht? Blut vergossen. Er sagt Knights of Malta gehören nicht zur Freimauerei. In www.freemasonry.bcy.ca/texts/degrees/emblematic.html gehören die Knights of Malta und Knights Templar zu den höchsten Orden. Sogar wenn  „Knights of Malta“ nicht zu den Freimauern gehören würden, was hat ein Prophet dort zu suchen? Der Orden der „Knights of Malta“ ist ökumenisch, er ist unter der Herrschaft des Papstes, man kann sagen, es ist die Armee des Papstes. Wie kann Rick Joyner mit dem  Grossmeister Nicholas Papanicolaou zusammenarbeiten? In www.nicholaspapanicolaou.com findest du kurze Videos und (unter youtube clicken), du kannst aber auch direkt zu youtube gehen. Du wirst unzählige kurze Kriegsfilme von Knights of Malta und Knights Templar finden, von diesen selbst angefertigt. Das ist unglaublich! In www.youtube.com/watch?v=FWoI3hzIdk0&feature=related  kannst du „the Knights Templar and Knights Hospitallers“ finden. In www.youtube.com/watch?v=3jVZsCKfZUY&feature=endscreen&NR=1 findest du „Christian Crusaders Knights of Europe“ hier werden die Kreuzfahrer verherrlicht und es heisst auf englisch: Fuck Islam, we are back (wir sind zurück), lass uns  den  Moslems  den Krieg geben, den sie sich so sehr wünschen! Knights of Malta hat unzählige Kriegsfilme in youtube, wo Gewalt verherrlicht wird. Und genau diesem Orden ist Rick Joyner beigetreten. Diese Filme dauern nur ca. 2-5 Minuten. Schaut  die zwei erwähnten Videos an. Wir müssen erschrecken. Was haben wir Christen damit zu tun? Vielleicht sagst du, was sollen wir machen gegen den Islam? Beten, diesen Menschen das Evangelium bringen und den Rest unserer Regierung überlassen. Was hätte Jesus getan?

Es ist Zeit uns wieder auf unsere Aufgabe zu konzentrieren und das heisst: beten, geistlich kämpfen, Zeuge Jesu sein, lieben!

Mit diesem Thema bin ich noch nicht zu Ende und werde weiter darüber informieren.

Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen; segnet, die euch verfluchen!

Catherine Hafner, eine Magd Jesu Christi

Verfasst von: gemeindedna | 4. Januar 2012

Zeit für eine charismatische Reformation

J. Lee Grady, Redakteur der amerikanischen Charisma ist mir in der Kontroverse um die sogenannte „Lakeland-Erweckung“ aufgefallen. Er erwies sich als ein sehr kritischer Beobachter, der auch als Charismatiker keine Angst davor hatte öffentliche Kritik auszuüben. Nun hat er einen Artikel herausgebracht, in dem er eine Reformation der charismatischen Bewegung fordert. Wie einst Luther bringt er seine Thesen, die er symbolisch an die Kirchentür der Charismatiker schlagen will.

Hier der Originalartikel in englisch.

Folgende Thesen bringt er zur Diskussion:

1. Lasst uns unsere Theologie reformieren. Der Heilige Geist ist die dritte Person der Dreieinigkeit. Er ist Gott und er ist heilig. Er ist kein „Es“. Er ist kein Fluidum, keine Macht oder innewohnende Kraft. Wir müssen damit aufhören ihn manipulieren, ihm Befehle erteilen und ihn herumschleudern zu wollen.

2. Lasst uns zur Bibel zurückkehren. Das Wort Gottes ist das Fundament der christlichen Erfahrung. Jede dramatische Erfahrung, egal wie geistgewirkt sie auch erscheinen mag, muss am Wort Gottes und durch die Bewertung des Hlg. Geistes geprüft werden. Visionen, Träume, Prophetien und Begegnungen mit Engeln müssen mit dem Wort Gottes übereinstimmen. Wenn wir sie nicht überprüfen, stehen wir in der Gefahr Irreführungen zu verbreiten.

3. Es ist Zeit für persönliche Verantwortlichkeit. Wir Charismatiker müssen damit aufhören für alles Dämonen zu beschuldigen. Normalerweise sind wir Menschen das Problem.

4. Hören wir auf Spiele zu spielen. Geistliche Kriegsführung ist Realität. Aber wir werden die Welt nicht dadurch gewinnen, dass wir dämonische Mächte anschreien. Wir sind gehalten zu beten, zu predigen und zu überwinden um den ultimativen Sieg zu erleben.

5. Hört mit den Albernheiten auf. Leute, die Andere im Gebet schlagen, stoßen oder umwerfen sollten aufgefordert werden sich hinzusetzen bis sie gelernt haben dass Freundlichkeit zur Frucht des Hlg. Geistes gehört.

6. Beendet sofort jede geistliche Erpressung. Christliche Fernsehprediger müssen damit aufhören manipulative Spendenaufrufe zu praktizieren. Wir müssen aufhören Predigern eine Plattform zu bieten, die haarsträubende Behauptungen über übernatürliche Erstattungen von Finanzen zu machen. Insbesondere wenn dafür Aussagen der Bibel verdreht werden, Ablieferungstermine auferlegt und Arme ausgebeutet werden.

7. Keine Einzelgänger mehr. Solche, die beanspruchen Diener Gottes zu sein – egal ob sie reisende Evangelisten, lokale Pastoren oder Oberhäupter von Werken sind – müssen gegenüber anderen Leitern rechenschaftspflichtig sein. Jeder der es ablehnt sein Leben in geheiligter Disziplin zu leben, muss ermahnt und korrigiert werden.

8. Stellt die Schwindler bloß. Die Gemeinden sollten anfangen den Hintergrund von reisenden Predigern zu untersuchen. Prediger, die Vorstrafen verschweigen, bezüglich vergangener Ehen lügen, Frauen ausnutzen oder Alimente nicht bezahlen, sollten als Scharlatane bloßgestellt und solange gemieden werden, bis sie Buße darüber tun.

9. Hört auf die göttliche Salbung zu verfälschen. Gott ist Gott und er braucht unsere „Hilfe“ nicht um sich selbst zu manifestieren. Das bedeutet dass wir keinen Glitter mehr auf unsere Kleidung verstreuen um vorgeben zu wollen, dass Gottes Herrlichkeit mit uns sei; das wir keine falschen Juwelen auf den Boden verstreuen um zu beweisen, dass wir gesalbt wären oder Vogelfedern aus unseren Ärmeln zu ziehen um zu behaupten dass Engel im Raum sind. Dies alles bedeutet den Hlg. Geist zu belügen.

10. Lasst uns zur Reinheit zurückkehren. Wir hatten genügend Skandale. Die Charismatiker müssen ein System zur Regeneration gefallener Diener Gottes einrichten. Solche die moralisch gefallen sind, können regeneriert werden, aber sie müssen bereit sein einem Prozess der Heilung zuzustimmen statt sofort zur Kanzel zurückkehren zu wollen.

11. Wir brauchen Demut. Prediger, die herausstehende Dienste, großzügige Bezahlung, Titel oder besondere Behandlung durch Andere erwarten, machen sich des geistlichen Hochmuts schuldig.

12. Keine hohen Tiere mehr. Apostel sind Sklaven Christi und sollten die makellosesten Beispiele der Demut sein. Wirkliche Apostel üben keine Macht über andere Menschen oder hierarchische Autorität über Gemeinden aus. Sie dienen der Gemeinde als wahre Diener von unten nach oben.

13. Fördert keine Gaben auf Kosten des Charakters. Diejenigen, die in der Prophetie, Heilung und Wunder dienen, müssen auch die Frucht des Geistes aufzeigen. Und während wir weiterhin zur Gabe der Zungenrede ermutigen, lasst uns sicherstellen, dass wir sie nicht wie eine Art Abzeichen der Überlegenheit behandeln. Die Welt braucht es unsere Liebe zu sehen, nicht unsere Glossolalie.

14. Haltet die Propheten verantwortlich. Denjenigen, die die Verantwortung für unkorrekte Aussagen verweigern, sollte keine Plattform für ihren Dienst gegeben werden. Und „Propheten“, die unmoralisch leben verdienen keine öffentliche Stimme.

15. Lasst uns die Hauptsache wieder zur Hauptsache machen.  Der Zweck der Salbung durch den Heiligen Geistes ist es, uns zu befähigen andere zu erreichen. Wir sind heute an einem Scheideweg: Entweder wir laufen weiter aus dem Ruder und unterhalten uns mit unseren charismatischen Shows, oder wir konzentrieren uns auf Evangelisation, Gemeindegründung, Mission, Jüngerschaft und karitativen Dienst der den Armen und Ungerechtigkeit bekämpfen hilft.

Gemeinden, die diese neue Reformation nutzen, werden sich auf Gottes Prioritäten konzentrieren.

Nun was soll man dazu sagen? Wo er Recht hat, hat er Recht. Oder? Immerhin erweist er sich weiterhin als eine ernstzunehmende und mutige Stimme innerhalb der charismatischen Welt. Und damit gewinnt er meine Sympathie. Ob man allerdings auf ihn hören wird?

Verfasst von: gemeindedna | 3. Januar 2012

How Do I… ? Oder, wie kann ich…?

Übersetzt in Deutsch :
http://www.gloryworld.de/pdf/Jacobsen%20-%20Wie%20kann%20ich.pdf

 Quelle:http://www.convergingzone.com/ricciardelli/how-do-i-by-wayne-jacobsen/

 
by Wayne Jacobsen
 
How do I…?” Probably 80% of the questions I get begin with those three little words. I shudder now when I hear them, though I don’t always show it. Believe me, I understand well enough. It used to be three of my favorite words, too.           

    * How do I get the relationship with Jesus I want?
    * How do I find other like-hearted believers near me?
    * How do I get my spouse to see what I want him or her to see?
    * How do I get my book published, find an agent, or launch a bestseller?
    * How do I find my ministry?
    * How do I start a house church?
    * How do I find an audience for the things I want to share?

 
The list goes on and on. But I must warn you at the outset that similar questions asked of Jesus didn’t get the answer most were looking for. This article probably won’t either because the question itself begins with the wrong focus. It already buys into the lie that if we don’t have something we want, there must be something we can do to get it.We’ve been pressed by four thousand years of religious indoctrination into that conclusion. The life you want is a few good decisions and a lot of hard work away. Fifty years of self-help books have underlined that same self-deifying approach. Give me three steps, five rules or eight keys and I can do it. Except we can’t, and when our efforts fail we only have ourselves to blame with some form of, “I didn’t do enough, I didn’t do it right, or I didn’t have the right steps.” Thus we are left to either find better answer or work even harder.Now I’m not saying hard work won’t be rewarded in this temporal world. It will–much more than lying on a couch hoping to win the lottery. But in the kingdom of God human effort and our confidence in it are two of the greatest obstacles to living in his joy.

Religious lie #212 is, “If we won’t, he can’t,” and it underlies so many of the ways we motivate people and make them feel responsible. While that may lead people to work hard to do something great for God it only leads to the disillusioned hopes of self-effort, especially when we think ourselves successful.

Jesus described a very different Father, one who was working every day in the world inviting us to come alongside him. That’s how Jesus lived. He watched what his Father was doing and joined him there. Paul admonished us to do the same. “Watch what God does, and then you do it.” (Ephesians 5:1, The Message)

One of the signs of his working in us to take us beyond the good intentions and failed hopes of religion is that we are no longer concerned with doing things for God, and instead learn to do things with him. And that begins with the simplest of opportunities.

Hounded by Luke 14

I’ve slaved under the lie of self-effort and the frustration it engenders for most of my spiritual life and when you combine that with spiritual passion, the results are disastrous. It wasn’t that God didn’t try to warn me, but that his nudges were not nearly as compelling as the internal drive to climb the ladders that would make me feel more significant and important than others around me. There was so much God wanted me to do for him, or so I had convinced myself. Looking back, it’s hard to imagine that I didn’t even notice that the things I thought God wanted of me and the things that would make me successful and important were synonymous. That should have been my first clue.

God wanted me to write and teach, and I needed an ever-expanding audience to validate that calling and the truth of what I was sharing. I was so driven to find myself an audience worthy of my imagined calling and spent endless nights in frustration and anger that God wouldn’t bless my efforts the way I thought he should or that others wouldn’t help me the way I thought I needed. Oh, how naive I was.

During this season of my life I had a number of people approach me saying they had a Scripture on their heart for me. After three or four times over a period of five years, I would just look at them and say, “Luke 14.” Their eyes would get wide and I knew I was right. “The story about the banquet,” I’d add and they would nod with a bewildering look on their face. “You’re not the first,” I’d reassure them.  
 
The story is found in Luke 14:7-11. Jesus attends a Sabbath feast and notices how everyone comes into the room jockeying for the most honored seats. He warns them not to. Better to take the last place and be invited up, rather than presume the honored one and have to be moved down. He finishes with one of his favorite lines, “For everyone who exalts himself will be humbled, and he who humbles himself will be exalted.Over a twenty-year period in my life I had different people bring up this story at least a dozen times. Each time grew more frustrating, as I wondered why I hadn’t yet learned whatever lesson he wanted me to know. Just how humble do you have to be to merit a wide-ranging ministry?But that really wasn’t the point of the parable or what God wanted me to know. Whenever we set ourselves to be honored above others, or promote our own influence, people only become a tool to our own ends and real life and real love cease. Why did God bring this story to me so many times? I find that he confirms in extraordinary ways the lessons we have the hardest time learning, and this one answers the how-do-I question better than any other I know.
 
The Fight For the Top
They came into the party with their eyes glued on the head-table. Who wouldn’t? Banquets are designed to draw attention to the front of the room and celebrate the most-honored guests. And few people walk in without wishing they could have that place of honor so that others would know how important they are.If you’re talented enough, or have the right contacts, you can claw your way to the top at someone else’s expense, but Jesus warned us here that the wake-up call from our contrived posturing will be painful indeed for those who think of themselves more highly than they ought to think.Celebrity is one of the sickest realities of the human family–we stratify ourselves in terms of perceived relative value usually based on someone’s talent, looks, or success, and then believe the lie. Those who sit at the head of the table bask in the perception of their own self-importance, and those who don’t wish they were. Jesus let his disciples know that his kingdom works very differently. He was confronting fallen humanity’s need to find our significance in comparison to others. It is a trap, and all the better if you get there and still believe the lie.

And yet, there is a dysfunctional drive in broken humanity, especially those with creative gifts, to be the next celebrity. You see it at American Idol auditions and hear it in the voices of would-be artists and authors. They think all their dreams will be fulfilled if someone will just “discover them” and offer them the platform they haven’t found for themselves.

But it is often true that those who make such big jumps often get twisted by them, and end up crushing others when their influence exceeds their personal character. Perhaps that’s what Paul meant when he warned us not to think of ourselves more highly than we ought to think, whether we aspire to a place of influence or already have it and think it gives us a place above others. Do you know how many people approach me, certain that my work with The Shack proves I have the key or the audience to promote their project into the stratosphere? What happened there was the result of three men God brought together along with a lifetime of experiences, pain, work, and relationships to do something that was beyond each of us.

We didn’t have a formula to work then and we don’t now. We learned that God opens doors as he desires. To be honest, that whole project was far more fun and far more impacting when we’d only sold a few thousand and people felt like they had stumbled upon a hidden treasure. The bigger it got the less it seemed to impact the people reading it. The book became the star instead of the God we wanted people to engage through the book.

Head Table Wannabes
They are not hard to recognize. They always draw attention to themselves, and scheme for favors to advance their ministry. Most of the ones I meet really think this is what God wants for them. I did too. But that still makes you a user. Their friendships last only as long as the benefit they derive and they easily discard people when their benefit is used up. Those who make it into the limelight become quite different people, enamored with themselves and their famous friends. They treat common people as if they are beneath them and if anyone challenges them, they counter with whispered accusations, or cutting off the relationship altogether.

Interestingly enough, the men and women I know in the world who most live loved by Father and demonstrate that love to others around them, are not household names nor are they people who seek the stage. Most have not written books, nor are they frustrated with the sphere of their sphere of influence God has given them. But they have more impact on the world around them than those with more recognizable names and larger platforms.

I wonder if that is why Jesus never wrote his own book, or started an organization? He knew the limitations of both and that they would distract from his real mission of shaping lives to live loved by the Father. He would rather have left the world with a hundred and twenty men and women on the road to living loved than anything else he could think of.

But what I don’t wonder about any more is what table I’d prefer to sit at. I’ve sat at head tables. They are false space indeed. There’s not much real conversation there, since people are facing away from each other in more ways than one. Those people are caught up in appearances and posturing and making the next connection to advance their own agendas.

That’s why I don’t think Jesus’ point was to take the last place as a way to get to what you think is first place. Maybe his point was that the last place in a room is really the best place to enjoy him and love others in a way that is meaningful and transforming. Maybe that is why he washed the disciples feet as the greatest demonstration of his affection for them, and encouraged them to do the same.

The Organic Growth of Service
I don’t know of a story that better answers all of our how-to questions. How do I find relationship, fellowship, or an outlet for my creative expression? Instead of looking for what we don’t have, Luke 14 invites us into the space of responding to God’s working right where we are. Rather than having to make something happen by our own wisdom or ingenuity, the path to God’s life comes by loving the people he has already put before us, applying our gifts to their needs. I’m convinced that will create opportunity enough for whatever God wants to give us and what he desires us to share with us.

Most of our how-to questions focus on our abilities, wisdom, or connections and trying to find what we don’t have, rather than allowing us to live freely in what God has already given. It’s easy to miss his gentle nudges when we’re more focused on our desires or ministry. He knows how to draw us into relationship with him and, it’s not by following someone else’s steps.

And He knows how to connect us with others near where we live. Most think they have to find an existing group of like-minded people. While that is a wonderful gift if you come across one, it doesn’t often happen. What if you just began to love the people that God has already put around your life–neighbors, co-workers, other parents at your children’s activities, and even strangers who might cross our paths on a given day? Caring about them would lead to conversations and conversations to relationships and you would soon find yourself a caring part of people’s lives instead of attending a group.

As for ministry, trust that the slow reality of organic growth has far more value in this kingdom than flash-in-the-pan promotion the world exalts. As you simply do what God puts before you and let him be concerned with how far it travels and whom it touches. If your life is encouraging others on this journey, opportunities will come to share that with others. But keep your eyes focused where it counts the most, not on high-visibility opportunities, but occasions to help others. Serving them, rather than getting others to serve you, will open more real doors than the false promises of hype and promotion. It probably won’t be as fast as you want, but it will be real and your focus will be more on the people you’re touching than the “ministry” you want to grow.

In the Scriptures we read about a God that transforms over time–of a seed growing into a plant, of Abraham wrestling with the promise of a son for 25 years before Sarah got pregnant, of Jesus spending 30 years as a carpenter before he ever performed a miracle, or Paul, the former Pharisee, sorting out who God was over 17 years in a wilderness before he ever taught anyone else. Why, then, do we keep looking to build a name for ourselves or create a following others will notice?

God is less interested in helping you reach a place of honor, as he is teaching us how to honor the people he has already placed around you.

Live, Love and Listen
I often meet people who want to live the way I do, writing and traveling to encourage others on this journey. I get that. I love living where God has placed me, but most have a distorted view of what that is. They don’t see the cost and pain that underlies a lot of my journey, or the constant barrage of those who want to use me for their own purposes. And most have no idea that what I live now I did not find by my own scheming, but unfolded organically over years of simply following the gentle nudges on my heart where the consequences were unseen and the impact seemingly insignificant.

In the end, we are only asked to follow him, not to build an audience or to produce our own transformation. I wrote my first book, The Naked Church, back in 1987. That book was not successful by any publishing standards, and I was incredibly frustrated at the time that that book didn’t have the sales arc of a bestseller. I wrote it to change the course of Christianity in the west and it failed that hope. In spite of my distorted agenda, however, God knew how to take it to all the places he wanted to take it. I still get email from people who were deeply touched by that book way back then, some of them in very remote corners of the planet.

I look back now grateful for what God did with that book, knowing that if it had fulfilled what I wanted at the time, I might well have been destroyed in the process. I now know what those emotions preyed on and if God had satisfied them then, I am fairly certain I would not be on the road I am today. And I wouldn’t trade this road for any other. And so much of what I’m a part of today spilled out of that little book and the unintended consequences of it.

Whenever you are frustrated at God for not opening better doors for you, that might be a sign that you’re focused at the wrong doors. I have come to trust the organic growth of simple relationships over the substitutes of self-promotion, manipulation and begging favors from others.

So how do you find ministry, find fellowship or live transformed? Simply accept the invitation to live deeply in him, love those around you the way you are coming to understand how he loves you, and then simply listen when he nudges your heart. If you live in that space you will find his power transforming you, his Spirit connecting you to others and everything he wants to do in you will be fulfilled by him.

That’s what Jesus wanted his disciples to know. If they had set out to change the world, they would have failed miserably, lost in their own ingenuity and wisdom to accomplish so large a task.

This is a large work I’ve called you into, but don’t be overwhelmed by it. It’s best to start small. Give a cool cup of water to someone who is thirsty, for instance. The smallest acts of giving or receiving make you a true apprentice. You won’t lose out on a thing.” (Matthew 10:41-42, The Message)

Jesus knew the most amazing things could begin with a cup of cold water.

Verfasst von: gemeindedna | 15. Dezember 2011

Urteilsvermögen im Irrgarten religiöser Vorstellungen

Ein praktischer Leitfaden zur Förderung von Unterscheidungsvermögen – Haben Sie ein Verlangen nach Weisheit?

Wie können Gläubige also zwischen Trends, Traditionen und der Wahrheit unterscheiden? Wie wir bereits in Kapitel 1 gesehen haben, fängt alles mit der Schrift an (2Timotheus 3,16-17). Der Irrgarten moderner religiöser Vorstellungen kann es nicht mit dem Schwert des Geistes aufnehmen, das sogar »ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens« ist (Hebr 4,12).Der erste Schritt ist das Verlangen. (Sprüche 2,3-6)

Wenn wir kein Verlangen nach Unterscheidung haben, werden wir keine Unterscheidung üben. Wenn wir von dem Verlangen nach Glück, Gesundheit, Wohlstand, Erfolg, Bequemlichkeit und Selbstzufriedenheit getrieben werden, können wir keine Menschen der Unterscheidung werden. Wenn unsere Gefühle unseren Glauben bestimmen, können wir keine Unterscheidung üben. Wenn wir einer irdischen, kirchlichen Autorität erlauben, unseren Gedanken ihr Joch aufzuerlegen, und alles, was uns gesagt wird, glauben, ohne es zu hinterfragen, untergraben wir die Fähigkeit zur Unterscheidung. Wenn wir nicht willig sind, alle Dinge sorgfältig zu prüfen, brauchen wir nicht zu hoffen, uns gegen fehlerhaften Glauben verteidigen zu können. Das Verlangen nach Unterscheidung entsteht aus der Demut. Demut lässt uns unser eigenes Potenzial zum Selbstbetrug erkennen. Demut bringt uns dazu, eigenen Gefühlen zu misstrauen und Selbstzufriedenheit zu schmähen.

Niemand hat das Monopol für die Wahrheit. Ich zumindest nicht. Von mir selbst aus kann ich keine zuverlässigen Antworten geben. Mein Herz ist ebenso anfällig für Selbsttäuschung wie das Herz jedes anderen Menschen. Meine Gefühle sind ebenso unzuverlässig wie die Gefühle jedes anderen Menschen. Ich bin nicht immun gegen die Täuschungen Satans. Und das ist bei uns allen so. Unsere einzige Verteidigung gegen falsche Lehre ist die Unterscheidung – wir müssen unseren Gefühlen misstrauen, dürfen uns nicht auf unsere Sinne verlassen, müssen alle Dinge prüfen, jede angebliche Wahrheit an dem Maßstab der Schrift messen und mit dem Wort Gottes sorgfältig umgehen.

Beten Sie für Unterscheidungsvermögen

Als Salomo nach Davids Tod König wurde, erschien der Herr ihm in einem Traum und sagte: »Bitte, was ich dir geben soll!« (1.Könige 3,5).
Weiter lesen wir in der Bibel: »Und das Wort war gut in den Augen des HERRN, dass Salomo um diese Sache gebeten hatte« (V. 10).
Gott sagt sogar zu Salomo:
Weil du um diese Sache gebeten hast…
Achten Sie darauf, dass Gott Salomo gelobt hat, weil seine Bitte vollkommen selbstlos war. »Weil du um diese Sache gebeten hast und hast dir nicht … erbeten.« Selbstsucht ist unvereinbar mit wahrem Unterscheidungsvermögen. Menschen, die ein Verlangen nach Unterscheidungsvermögen haben, müssen bereit sein, sich selbst zurückzulassen.
Der moderne Evangelikalismus hat durch seine Liebe zu Psychologie und Selbstwertgefühl eine Generation von Gläubigen hervorgebracht, die so in sich selbst vertieft ist, dass sie keine Unterscheidung üben kann. Die Menschen sind gar nicht mehr an Unterscheidung interessiert. Ihr ganzes Interesse im geistlichen Bereich ist auf sich selbst ausgerichtet. Sie sind nur daran interessiert, ihre eigenen Bedürfnisse gestillt zu bekommen.

Gehorchen Sie der Wahrheit

Manch einer wird vielleicht darauf hinweisen, dass Salomo trotz all seiner Weisheit gegen Ende seines Lebens gründlich versagte (1.Könige 11,4-11).
Aber Salomos Versagen gegen Ende seines Lebens kam nicht plötzlich.
Der Same für seinen Untergang wurde schon gleich zu Beginn gestreut. In 1.Könige 3, dem Kapitel, in dem wir von Salomos Bitte um Weisheit lesen, lesen wir auch Folgendes: »Und Salomo wurde Schwiegersohn des Pharao, des Königs von Ägypten« (V. 1). In Vers 3 lesen wir: »Und Salomo liebte den HERRN, so dass er in den Ordnungen seines Vaters David lebte. Jedoch brachte er auf den Höhen Schlachtopfer und Rauchopfer dar.«

Von Anfang an war er nicht vollständig gehorsam. Mit all seiner Weisheit wusste Salomo es sicherlich besser. Aber er akzeptierte Kompromisse und Götzendienst im Volk Gottes (V. 2) – und wich sogar selbst nicht vor Götzendienst zurück!
Weisheit zur Unterscheidung ohne Gehorsam reicht nicht aus. (Jak 1,22). Ein Mangel an Gehorsam ist Selbstbetrug. Egal wie viel intellektuelles Wissen wir haben – Wissen allein führt noch nicht zu echter Unterscheidung. Salomo ist der biblische Beweis dafür, dass selbst echte Unterscheidung einer destruktiven Selbsttäuschung den Weg bereiten kann. Ungehorsam schwächt kontinuierlich die Unterscheidung. Der einzige Weg, dem vorzubeugen, ist, Täter des Wortes zu sein und nicht Hörer allein.

Folgen Sie unterscheidenden Leitern

Der vierte Schritt auf dem Weg zur biblischen Beurteilung ist folgender:
Ahmen Sie diejenigen nach, die echte Unterscheidung üben. Was nützt es, die Wahrheit zu kennen, wenn wir nicht danach handeln? Suchen Sie sich Vorbilder, die fähig sind, zu unterscheiden, zu analysieren, Irrlehren zu widerlegen und die Schrift klar und richtig zu lehren. Lesen Sie Bücher von Autoren, die mit der göttlichen Wahrheit sorgfältig umgehen. Hören Sie Predigern zu, die das Wort der Wahrheit recht austeilen. Lassen Sie sich von den Lehren der Menschen beeinflussen, die die Dinge kritisch, analytisch und sorgfältig betrachten. Lassen Sie sich von den Menschen lehren, die erkennen, wo die Gemeinde im Laufe der Geschichte durch Irrlehren angegriffen wurde. Gott hat Menschen in den Leib Christi gestellt, die die Lügen der falschen Lehrer aufdecken und widerlegen können, um uns zu helfen, kritisch und klar zu denken. Lassen Sie sich von den Menschen leiten, die Wächter über die Gemeinde sind.

Seien Sie vom Heiligen Geist abhängig

So wichtig menschliche Vorbilder auch sind, ist jedoch letztendlich der Geist Gottes der wahre Unterscheider. Es ist seine Aufgabe, uns in alle Wahrheit zu leiten (Joh 16,13).
Wenn wir mit dem Heiligen Geist erfüllt sind und uns von ihm leiten lassen, hilft er uns zu unterscheiden.

Studieren Sie die Schrift

Wir können es nicht oft genug betonen: Zur echten Unterscheidung ist ein gewissenhaftes Studium der Schrift nötig. Keiner der anderen Schritte genügt, wenn dieser fehlt. Niemand kann ohne das Studieren des Wortes Gottes echte Unterscheidung üben. Alles Verlangen der Welt wird Sie nicht zu einem Menschen der Unterscheidung machen, wenn Sie nicht die Schrift studieren. Das Gebet um Weisheit reicht nicht aus. Gehorsam allein wird nicht genügen. Auch gute Vorbilder schaffen es nicht. Selbst der Heilige Geist wird Ihnen die Weisheit zur Unterscheidung nicht ohne sein Wort geben. Wenn Sie wirklich Unterscheidung üben wollen, müssen Sie das Wort Gottes gewissenhaft studieren. Weisheit zur Unterscheidung entsteht nur in einem Umfeld des treuen Bibelstudiums und der treuen Lehre.

Auszüge aus dem Buch Es ist nicht alles Gold, was glänzt von John F. MacArthur, CLV, 2005, Kapitel 12.

Verfasst von: gemeindedna | 25. Oktober 2011

Die letzte Warnung

Roger Oakland

Es gibt ein Muster, das wir in der ganzen Schrift finden. Gott warnt immer, bevor er den sündigen Menschen richtet. Gott ist barmherzig und reagiert niemals vorschnell; stets gibt er dem Sünder die Möglichkeit, Buße zu tun. Obwohl Gott die Sünde hasst, ließ er es oft zu, dass der Mensch so weitermachte wie bisher, auch ohne dass sie ihr Leben änderten. Dennoch hat Sünde immer Konsequenzen. Die Bibel sagt, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. Oft wird die Sünde offenbar, und andere werden daran erinnert, ihr Leben mit Gott in Ordnung zu bringen.

Wenn wir die Bibel durchlesen, sehen wir, wie Gott immer Männer und Frauen berufen hat, die Menschen vor dem kommenden Gericht zu warnen. Das erste Mal in der Geschichte ereignete sich dies vor der großen Flut Noahs. Nur sehr wenige hörten auf Noah. Gott gebrauchte Noah, um die Menschen zu warnen, und dann kam das Gericht. Alle, die sich geweigert hatten zu hören, wurden in der globalen Katastrophe ausgelöscht.

Von allen Propheten scheint Jeremia derjenige gewesen zu sein, der die schwierigste Aufgabe hatte. Fast niemand wollte auf ihn hören, als er die Führer Israels vor dem Gericht warnen wollte, das kommen sollte. Sie hatten sich von Gott abgewandt und folgten den Wegen ihrer Vorväter, die sich den Götzen zugewandt hatten. Gott gebrauchte Jeremia, um die Menschen zu warnen und dann sandte er das Gericht über die Kinder Israel, indem er sie ins Exil schickte, wo sie in einer Gesellschaft leben mussten, die durch und durch heidnisch war.

Wenn die Geschichte sich wiederholt, wie die Bibel uns zeigt, dann wäre es logisch anzunehmen, dass sich das gleiche Muster heute ebenfalls wiederholt. Menschen, die von sich sagen, sie seien Nachfolger Gottes, enden als solche, die Leuten folgen, die dem Teufel folgen und werden somit Satans Schachfiguren. Wie Salomon sagte, es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Eine kurze Übersicht über das, was wir als Neo-Evangelikalismus (einen „Neuen Evangelikalismus“) bezeichnen, ist ein gutes Beispiel dafür, was heute geschieht. Laut biblischer Prophetie wird es in der Endzeit zur Schaffung einer globalen Einheitsreligion kommen, die den Weg für den Antichristen bereitet. Das würde bedeuten, dass sich alle Religionen vereinen, um Frieden zu schaffen. Nicht nur die Religionen der Welt werden sich in einer ökumenischen Einheit versammeln, sondern auch die Mehrheit derer, die sich Christen nennen, werden dies tun.

Dieser Trend ist seit über zwei Jahrzehnten zu beobachten. Ohne es zu merken, sind die „protestantischen Evangelikalen“ verführt worden, so dass sie nicht länger protestantisch noch evangelikal sind. Viele Kirchen und Denominationen sind von den den verführerischen Tönen von Leben mit Vision und der Emerging Church in die Irre geführt worden – sie folgten der falschen Hoffnung des PEACE Planes von Rick Warren, der alle Religionen der Welt vereinen will, um Gutes zu tun. Dieser Plan wird ferner genährt durch die Überzeugung, dass wir Gott durch verschiedene kontemplative Praktiken des Ostens wie Yoga oder kontemplatives Gebet näher kommen können [siehe Ron Kubsch: Mystik oder das Wort]. Christus wird mit Namen erwähnt, aber der „Jesus“ und das „Evangelium,“ von dem gesprochen wird, ist nicht der wahre Jesus Christus des wahren Evangeliums.

Während ich erst seit drei Jahrzehnten ein wiedergeborener Gläubiger bin, war diese Zeit lang genug, um den Paradigmenwandel zu beobachten, der stattgefunden hat, und um zu wissen, was es heute bedeutet, ein Christ zu sein. Viele Gemeinden und Denominationen haben den Heiden die Hand gereicht. Ehemals bibelzentrierte und Jesus-zentrierte evangelikale Gemeinden haben sich entfernt von den Verkündigern des Evangeliums hin zu Gemeindewachstumsprogrammen, die von Managementprinzipien bestimmt sind und das biblische Christentum hinter sich lassen. Statt dass die Schafe auf den Guten Hirten Jesus Christus schauen, werden sie konditioniert oder einer Hirnwäsche unterzogen, um auf eine Person zu schauen, von der sie glauben, dass sie alle ihre Probleme lösen kann. Dieses sektenartige Verständnis von christlicher Leiterschaft ist nicht nur gefährlich, sondern es schafft auch die Grundlage für die eine Weltreligion mit einem ökumenischen Zentrum im päpstlichen Rom (hier).

Die falschen Gemeinden sind vom Glauben abgewichen in einer Weise, die viele noch nicht einmal erkannt haben. Wenn jemand auf die Verführung hinweist, die vonstattengeht, dann werden diese als Häretiker betrachtet. Alle, die über Unterscheidungsvermögen verfügen, werden verspottet und es wird ihnen gesagt, sie sollen schweigen. Schlimmer noch, diejenigen, die beständig ein Licht sind in diesem Abfall, werden an den Rand gedrängt, gemieden oder als verrückt erklärt.

Im Grunde geschieht dies: die Führer des Abfalls der letzten Tage, sind oftmals zu stolz, um von irgendjemandem Korrektur anzunehmen. Diejenigen, die sich erheben und warnen, bezeichnen sie als unausgewogen, abgehoben, „hassvoll“ oder sogar als psychologische Sonderlinge, die extreme Chaoten sind.

Die letzte, letzte, letzte Warnung

Kurz bevor ich mich hinsetzte, um diesen Artikel zu schreiben, befand ich mich auf dem John Wayne Airport in Südkalifornien, um auf den Flug nach San Francisco zu warten. In meiner Wartezeit holte ich einen Notizblock aus meiner Tasche und begann, eine Gliederung über das Thema dieses Artikels niederzuschreiben. Unerwarteterweise hörte ich die Meldung über Lautsprecher: „Dies ist der letzte – letzte – letzte Aufruf für Flug 322 der United Airlines nach San Francisco.“ Ich schaute auf meine Uhr und erkannte, dass ich fast meinen Flug verpasst hätte. Dieser Aufruf war für mich gewesen.

Wir leben in einer Zeit der Kirchengeschichte, in welcher der letzte-letzte-letzte Aufruf erschallt, um die Gemeinde aufzuwecken und zu warnen. Der Abfall, der sich ausbreitet, wird jeden Tag größer. Schlimmer noch, weniger und weniger bekennende Christen erkennen, was geschieht. Es scheint, als ob sie schlafen. Mehr und mehr Pastoren sind mehr besorgt um ihren Besitz, ihre Macht und ihr Prestige als um ihre Schafe. Während viele über ihre Sünden Buße tun müssten, verbringen sie die Zeit, die ihnen hier auf Erden bleibt damit, ihre Sünden zuzudecken, um das zu schützen, von dem sie glauben, es sei ihr Vermächtnis. Andere haben ihre Energie und ihre Aufmerksamkeit darauf gerichtet, die USA in eine christliche Nation zu verändern; sie vertreten die Ansicht, wir müssten zu unseren christlichen Wurzeln zurückkehren und unser Land für Jesus einnehmen. Während es in den letzten zwei Jahrhunderten gewiss viele Christen in der amerikanischen Geschichte gegeben hat, die Gott treu gedient haben, ist es eine Tatsache, dass keine Nation „christlich“ ist. Die Bibel nennt diejenigen, die glauben, „Fremdlinge und Pilger auf Erden“ (Hebr 11,13; 1Petr 2,11). Die einzige Lösung unseres Sündenproblems ist das Heil durch Jesus Christus und sein Werk am Kreuz. Unser Zuhause ist nicht auf Erden, sondern im Himmel. Indem die meisten der Christen mit ihren fleischlichen Ambitionen beschäftigt sind, überhören sie den letzten Ruf.

Kürzlich sandten wir einen allgemeinen offenen Brief an alle Pastoren in dem Versuch, die wachzurütteln, die es besser wissen sollten. Der Brief wurde an alle Pastoren geschrieben, obwohl die meisten Gemeinden, zu denen ich gesprochen hatte, der Calvary Chapel angehörten. Aus meiner Sicht ist die Zeit vor dem göttlichen Gericht kurz. Wenn die Gemeinde mehr Interesse an menschengemachten als an Gottes Zielen hat, dann ist die Gemeinde nicht länger brauchbar. Gott wird einfach andere aufstehen lassen, die diese Arbeit verrichten werden. Ich glaube in der Tat, dass wir sehr schnell einer Zeit entgegengehen, in der die abgefallene „Gemeinde“ sich mit der einen Weltreligion verbinden wird, und der Leib der wahren Gläubigen in Jesus Christus wird gezwungen sein, sich davon abzusondern oder sogar im Untergrund verfolgt zu werden.

Alle, die den Dienst Understand the Times verfolgt haben, wissen, dass wir die Gemeinde seit zwei Jahrzehnten vor dem kommenden Gericht gewarnt haben. Wir haben Bücher und Artikel geschrieben, Präsentationen veröffentlicht seit etwa 1990. Einige dieser Bücher waren New Wine Or Old Deception, When New Wine Makes a Man Divine, New Wine and the Babylonian Vine, When Marian Apparitions Plan to United the World Religions, Another Jesus: The Eucharistic Christ and the New Evangelization und Faith Undone.

Ich habe nicht nur meine Besorgnis zum Ausdruck gebracht über die Richtung, die die christliche Gemeinde in der Öffentlichkeit eingeschlagen hat, ich habe persönliche Briefe an die Führer der Calvary Chapel geschrieben, die wir veröffentlicht haben, damit jeder es sehen kann (hier).

Es würde ein Buch füllen, wenn wir niederschreiben würden, wie oft wir von unseren früheren Freunden abgelehnt und lächerlich gemacht wurden. Obgleich ich mich weigere, die Blogs und die E-Mails mit den Angriffen von Gemeinden und Pastoren, mit denen ich gemeinsam gedient habe, zu lesen, so ist doch die Zeit gekommen, die Stimme zu erheben. Understand the Times wird nicht schweigen; wir werden die Fakten berichten, was es auch kosten möge. Sünde kann nicht zugedeckt werden.

Wie Jeremia wurde uns gesagt, dass wir verrückt sind und schweigen sollten. Lesen Sie Jeremia 21.

Voraussage

Die Wahrheit wird immer siegen. Wie jemand sagte, die Wahrheit wird immer eine Lüge durch die Hintertüre verjagen. Während ich keine persönlichen Rachegefühle gegen jene habe, die Lügen und Gerüchte über mich verbreiten, werde ich einen letzten Aufruf an das Gewissen jener machen, die es besser wissen.

Es ist Zeit, Gott zu fürchten und die Dinge in Ordnung zu bringen. Man kann nicht so weitermachen, wie wenn alles in Ordnung sei. Es ist Zeit, den Leib Christi zu warnen in Bezug auf die Tage, in denen wir leben. Das Lager ist voll von Sauerteig. Die Sünde wird jeden einholen.

„Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, der wird vom Geist ewiges Leben ernten.“

Galater 6,7-8

Mit freundlicher Genehmigung von Lighthouse Trails und Roger Oakland.

Quelle: Lighthouse Trails Newsletter, 10. August 2011.

Quelle:http://distomos.blogspot.com/2011/10/die-letzte-warnung.html

Verfasst von: gemeindedna | 22. September 2011

Ein Fundament Jesu

Chisitu, Afrika 1996

Menschen… nicht Gebäude

Die Bibel lehrt, dass Gott nicht in Häusern von Menschenhänden gebaut wohnt. Epheser 2 und viele andere Bibelpassagen sagen, dass wir die Wohnung oder das Daheim von Gott durch den Heiligen Geist sind—die Kirche/Gemeinde.

Wir wissen, wie ein Kirchengebäude aussieht. Wenn also Gottes Haus Menschen sind und kein Gebäude, wie sieht es dann aus?

Wenn du zu Fuß oder im Auto unterwegs auf der Straße bist, kann man meistens ein religiöses Zweckgebäude identifizieren, weil es wie ein religiöses Gebäude aussieht. Aber da eine wahre Kirche aus Menschen besteht, und kein Gebäude ist, wie sieht sie dann wirklich aus? Wie würdest du den Unterschied zwischen einer echten und einer falschen Kirche erkennen? Das Folgende ist eine Beschreibung der Kirche, wenn sie aus Menschen und nicht aus Steinen besteht.

Wenn Jesus hin und her auf der Suche ist, eine echte Kirche zu finden, wie wird Er sie erkennen? Erstens, eine wahre Kirche aus lebenden Steinen, die von Jesus angeschaut und geliebt ist, muss aus gutem Material bestehen. Wenn irgendein Gebäude von fehlerhaften Materialien gebaut ist, wisst ihr, dass es einfallen wird. Wenn das Holz, das das Dach hält, faul ist, wird es einfallen. Ziegel, die weich sind, falsch gemacht oder aus falschen Materialien fabriziert worden sind, können das Gewicht nicht unterstützen und es fällt ein. Eine wahre Kirche, die von Gott gemacht ist, nicht von Menschenhänden, besteht aus lebendigen Steinen—wahren Christen—im Gegensatz zu toten Steinen, Ziegeln oder Stroh. Wenn das Haus das Gott mit Männern und Frauen baut, stehen bleiben soll, muss es keine schlechten Steine darin geben(1. Korinther 3-5).

Vom Geringsten zum Größten werden sie Ihn alle kennen

Die Prophezeiung über das Neue Testament sagt, dass die Kirche die Gott baut (Jer. 31, Hebr. 8, Hebr. 10) die wahre Kirche ist, und vom geringsten zum Größten, werden alle Mitglieder den Lebendigen Gott kennen.

In der „Kirche“ des Alten Testamentes, wurde man Mitglied, weil die Eltern es waren (Juden). Wenn man im Grunde das Richtige glaubte und die Eltern Teil der Kirche waren, und sie regelmäßig die Kirche „besuchten“ und den Zehnten gaben, dann wurde man Mitglied der „Kirche“. In der Neu Testamentlichen Kirche Jesu ist das nicht wahr—man muss Gott sein Herz geben. Die Prophezeiung über das Neue Testament sagt, dass die Kirche die Gott baut (Jer. 31, Hebr. 8, Hebr. 10) die wahre Kirche ist, und vom Geringsten zum Größten werden ALLE Mitglieder den Lebendigen Gott kennen. Wenn eine Person Gott nicht wirklich kennt, kann sie kein Mitglied Jesu Kirche sein. Das wäre so, als ob man ein Haus mit weichen Ziegeln oder faulem Holz baut. Das Haus das Jesus macht, ist das beste Haus der Welt, und Jesus wird nur echte und gute Materialien zum Bau Seines Haus gebrauchen.

Kein Kompromiss

Apostelg 3, sagt, dass Jesus ein Prophet war und dass Er seine Kirche bauen würde, und alle, die Ihm nicht gehorchen würden, völlig von Seinem Volk abgeschnitten werden würden. Dies ist auch, was Jesus in Matthäus 18 sagte. Er sagte, dass, wenn eine Person weiterhin hasserfüllt, stur oder egoistisch sein würde und weiterhin Gewohnheiten haben würde wie trinken, auf seine Frauen oder Kinder schreien, im täglichen Geschäft betrügen, lügen oder faul sein würde, dann müssen wir zu ihm hingehen und versuchen, ihm zu helfen. Wenn es ihm jedoch nichts macht und er sich weigert, den Lehren Jesu zu gehorchen, dann müssen wir zwei oder drei andere bringen, und wieder mit dieser Person sprechen. Wenn es ihm immer noch nichts macht, was Jesus sagt, und er sich nicht ändern will, dann müssen wir mit der gesamten Kirche sprechen und (wir müssen) die Person bitten weg zu gehen.

1. Korinther 5 sagt, dass wir den Sauerteig aus dem Teig entfernen sollen. Jesus befiehlt uns, mit einer Person, die ihr Leben nicht nach den Lehren Jesu ändern will, nicht essen oder assoziiert sein sollen. Es kann keine Gemeinschaft mit ihnen geben, und sie müssen aus unserer Mitte ausgeschlossen werden, sagt die Bibel. Jesus ist ein großer Baumeister. Er wird nicht mit weichen Steinen oder faulem Holz bauen. Er will ein Glorreiches Haus bauen um darin zu leben, ein Haus, das passend ist für den König, der Er ist.

Baumaterialien Auswählen

Die Baumaterialien in Gottes Haus müssen also von bester Qualität sein. Dies bedeutet NICHT, dass jeder ist perfekt. Es bedeutet aber, dass jeder Jesus lieben und gehorchen will und Hilfe von anderen die helfen wollen Jesus zu lieben, nicht verachtet, sie wollen diese Hilfe. Gutes Baumaterial für das Haus Gottes ist, wenn eine Person „das Licht liebt,“ gemäß Jesus selbst. Schlechtes Baumaterial, wie faules Holz, ist jemand, der diese Hilfe nicht will. Diese Person sagt: „Urteil mich nicht. Kümmere dich um deine eigenen Angelegenheiten.“ Sie sagen, in verteidigender Weise, „Entfern den Balken aus deinem eigenen Auge.“ Das ist schlechtes Baumaterial, von dem Er gesagt hat, dass es in seinem Haus unannehmbar ist. Jesus wird Sein Haus nicht auf diese Weise bauen. Das ist faules Holz und wird völlig von Seinem Volk (Apg 3:23, Matthäus 18, 1. Korinther 5) abgeschnitten werden. In einer Wahren Kirche ist eine Person, die so handelt, nicht willkommen. Es spielt keine Rolle, wie viel Geld sie haben, oder wie gut sie ihre Bibel kennen. Sie könnten sogar Leiter sein, aber wenn sie nicht in sanfter Art auf in die Lehre Jesu reagieren, dann können sie nicht Teil der wahren Kirche Jesu, die im Geist gemacht wird, sein. Wenn sie der Liebe und dringendem Bitten, Weisheit, Hilfe und Geduld widerstehen, es ihnen dann zu ermöglichen, weiterhin unter Gottes Leuten zu bleiben, wäre, dass wir Jesus auch trotzen, indem wir seine Befehle ignorieren.

Jesus wird nur mit gutem Baumaterial bauen. Wenn wir mit Ihm in Bund und Eid verheiratet sind, uns von allen anderen Lieben abgewendet haben, zweimal geboren worden sind, weiche Herzen haben, Seine Lehren lieben, wirklich die Dinge in unserem Leben, die sich ändern sollen ändern wollen, und Ihn in Augenblicken von Widrigkeiten oder Schwierigkeiten anschauen, Ihn und unsere Brüder und Schwestern fragen uns zu helfen, dann sind wir schöne lebendige Steine für das Haus, in dem Jesus lebt. Es geht hier über die Art der Materialien, mit denen Gott Sein Haus baut.

Ein Haus mit Weisheit gebaut

Wo wir jetzt definiert haben, was gute Baumaterialien für Gottes Haus sind … lasst uns dieses erwägen: Angenommen, wir nehmen alle guten Steine, alles gute Holz, und alle guten, geeigneten Baumaterialien, die Jesus für seine Haus ausgesucht hat und stapeln sie auf einen Haufen. Ratet mal, was? Wir haben nach wie vor nicht kein Haus. Gottes Haus fordert viel mehr als nur gute Baumaterialien (wahre Christen). Nur weil alle Materialien für ein Haus in einen Stapel aufgehäuft sind, bedeutet das nicht, dass man ein Haus zum schlafen hat. Der Stapel wird dich nicht vor dem Sturm schützen, egal, wie gut das Material auch sein mag.

Es gibt eine Art, in der wir mit diesen guten Baumaterialien bauen müssen—eine Art und Weise, wie Jesus möchte, dass man mit Seinen lebendigen Steinen baut. Genauso wie ein religiöses Gebäude einen bestimmten Charakter hat, so auch eine wahre Kirche Jesu; sie ist nicht von Steinen, sondern von Menschen, Lebendigen Steinen, gemacht. Und sie muss in einer bestimmten Art und Weise zusammengebaut sein, um ein gutes Haus zu sein, in dem Jesus wohnen kann.

Es gibt eine bestimmte Art ein Haus zu bauen, damit man einfach darin leben kann, und damit es Stürme widerstehen kann. Jesus ist ein sehr weiser Baumeister und baut Sein Haus auf diese Weise. Wir werden darüber reden, wie das Haus Jesu aussieht, denn wenn wir nicht nach Seiner Art und Weise bauen, wird das Haus fallen, wenn die Stürme kommen. So sollen wir bauen, mit den besten Materialien. Schlechte Materialien sind nicht willkommen in diesem Haus, es sei denn, sie ändern sich zu guten Materialien, laut Jesus.

Der reiche junge Herrscher wurde als sehr guter Mensch betrachtet. Aber er war zu diesem Zeitpunkt nicht als Teil von Jesu Haus willkommen, weil er Gier in seinem Herzen hatte. Er verließ sich eher auf sein Geld, als auf Gott. Es machte ihn zu traurig, um sein Geld weg zu geben. Deswegen hat Jesus gesagte: „Du kannst so nicht Teil der Kirche sein. Bis du dein Herzen geändert hast, bist du nicht willkommen, ein Lebendiger Stein in Meinem Haus zu sein.“ Das ist immer noch, wie Jesus Sein Haus baut. Er schaut uns an und liebt uns, wie Er es mit diesem Menschen tat, aber Er ruft uns zur Änderung auf. Und wenn wir uns nicht ändern, trotz aller Liebe und all Seinen Versprechungen, wird Er nicht in der Lage sein, uns als Lebendige Steine zu nützen. Er wird uns beiseite legen, bis wir unsere Herzen weich machen.

Das Design des Hauses

Sogar wenn wir gute Materialien zum Bauen des Hauses haben, muss das Design auch noch gut sein. Jesus hat sich für sein Haus ein Design ausgesucht, das in jedem Land gleich aussieht, egal welche Sprache oder Kultur. Das Design ist, dass alle Leute Gottes ihr Leben nieder legen, um einander zu lieben und dienen, jeden Tag, als Familie, zusammen. Die wahre Kirche Jesu, von Ihm entworfen um stark zu sein, muss jeden Tag eine Familie sein. Sie essen gemeinsam von Haus zu Haus, sie dienen einander und helfen einander in vielerlei Hinsichten täglich. Sie sprechen das Wort Gottes jede dem anderen täglich, um ihnen zu helfen, mehr wie Jesus zu werden. Wenn sie Sünde sehen, gehen sie zusammen spazieren und reden darüber. Sie warten nicht auf „Sonntag“, um jemand darüber predigen zu hören. Gottes Absicht (Eph 3:10, 1 Peter 2) ist, dass wir alle einander und der Welt täglich Priester und Botschafter Gottes sind, „wenn wir aufwachen, uns setzen, und den Weg entlang gehen.“

Wir sind alle aufgerufen, Priester für Jesus zu sein. Wir alle sind aufgerufen, das Wort Gottes zu bringen und einander zu helfen. Dies bedeutet, dass, wenn du siehst, dass dein Nachbarn egoistisch oder böse ist, oder wenn du Trinken oder Stolz, der Jesus das Herz bricht, siehst, dann nimmt jeder von uns die Verantwortung auf sich, uns gegenseitig zu helfen uns zu ändern. Dies gilt für jeden Tag. Es hat mit Sonntagen nichts zu tun. Die wahre Kirche Jesu besteht aus der Lebendigen Steinen, und der Entwurf des Hauses ist alltägliche Familie. Es ist nicht etwas, das wir „besuchen“, aber es ist etwas, dass wir jeden Tag sind. Wenn wir in dieser Weise bauen—unsere egoistischen oder faulen Leben ändern, und wirklich lernen, wie wir einander jeden Tag als Familie lieben, die Verantwortung nehmen zu dienen und einander helfen mit dem Wort Gottes—dann wird es ein Haus sein, in dem Jesus leben und lieben kann. Es wird ein Haus von gutem Design sein, und es wird Jesus und uns allen einfach sein, dort zu leben und unser Heim zu machen.

Es wird ein sehr, sehr starkes Haus von gutem Design sein. Wenn die Stürme kommen und heftig auf das Haus einschlagen, dann wird es steht, weil es nur gute Materialien hat und weil das Design gut ist. Es wird sehr wenig Schaden an diesem wunderschönen Haus geben, und wir werden alle sicher sein. Genau wie Vater sehr genau darüber war, welche Materialien und welches Design Noah zum Bau der Arche gebrauchen sollte, so hat Jesus auch einen Plan für die Materialien und das Design Seines Hauses. Und Sein Plan, in der Neuen Vereinbarung, ist nicht ein heiliger Mann, der einer Organisation, die auf „Gottesdienstbesuche“ basiert ist, die aus unverbundenen Menschen besteht, eine Rede hält. Sein Plan ist JETZT „hundert Mütter, Brüder, Schwestern“—tiefe tägliche innige Beziehungen mit Liebhabern des Lichtes, „vom geringsten zum größten“.

Dies ist die gute Nachricht des Königreichs Jesu. Er sagte: „Mein Vater hat viel Eifer um das Haus zu bauen.“ Der Vater begehrt es, dass wir Sein Haus auf Seine Art bauen. In vielen Ländern und Städten wird das Haus sehr selten gebaut, wie Jesus es gebaut haben will. In fast jeder „Kirche“ in fast allen Ländern gibt es Menschen, die zusammenkommen mit Ritualen und Traditionen und dann getrennte Wege gehen und ihr Leben führen wie sie es wollen. Vielleicht sündigen sie frei, oder vielleicht versuchen sie, dies nicht zu tun. Aber es ist kein Haus, weil sie nicht täglich zusammen eine Familie sind.

Zusammenstehen als einer

Nur, wenn alle Steine zusammen geklebt sind mit praktischer Liebe und Verletzlichkeit und nach Gottes Plan gebaut sind, wird es zu einem Ort, den Er zu Hause nennen kann. Sogar wenn du ein recht guter lebendiger Stein bist und versuchst, ein heiliges Leben zu leben, bleibst du nur ein Stein. Wenn ich diesen Stein auf den Boden legen würde, wäre es immer noch kein Haus für Jesus. Er will nicht nur einzelne gute Steine, die auf einem Acker rum sitzen. Wir müssen an anderen Steinen zusammenkleben, und uns sogar dazu zwingen es zu tun. Wir müssen es täglich von uns selbst verlangen, an den anderen Steinen zusammen zu kleben, täglich in Gottes Plan für ein Haus… beim gemeinsamen „aufstehen, sitzen und wenn wir zu Fuß unterwegs sind“. Die Kleider zusammen waschen und zusammen zum Markt gehen. Lasst uns zusammen auf dem Acker arbeiten, Ziegel machen, Brennholz hacken oder Mahlzeiten vorbereiten, damit wir eine Familie sind, anstatt viele Einzelpersonen oder Familien. In diesen „alltäglichen“ Fragen des Lebens, werden unser Glaube, unsere Hoffnung und Liebe zusammengebunden. Diese täglichen Aufgaben, die gemeinsam als Familie ausgelebt werden, sind die „Fenster der Seele“, die es uns ermöglichen, einander wirklich in dem Wasser des Wortes zu waschen—eher als die vortäuschende Religion der „Teilnahme“ an religiösen Zeremonien und Wunschsingen und Vorträgen von heiligen Männern. Jesus baut nichts anderes als Familie.

Hundert Väter, Mütter, Brüder, Schwestern

Jesus hat gesagt, dass wenn du Mir wirklich gehorchen wirst, dann wirst du hundert Väter, Mütter, Brüder, Schwestern haben—nicht hundert Nachbarn, sondern hundert sehr nahe Familienangehörige. Dies ist der Wille Gottes. Dies sind die Lehren Jesu Christi, daß Er Sein Haus mit guten Materialien baut. Schlechte Materialien sind nicht willkommen, wenn sie sich nicht ändern, wenn sie die Worte Jesu hören. Jesu Haus ist nach Seinem Entwurf gebaut, nicht von unserem. Und Sein Entwurf ist „hundert Väter, Mütter, Brüder und Schwestern.“ Sein Design ist, dass wir „unsere Sünden bekennen, einer dem anderen“ und geheilt werden. Sein Design ist, dass wir „einer des anderen Lasten tragen und damit das Gesetz Christi erfüllen.“ Sein Design ist, damit wir „eins sein würden, wie Er und der Vater eins sind „—so eins, dass, wenn du Tim gesehen hast, dann hast du auch David gesehen. Wenn du den Sohn gesehen hast, dann hast du bereits den Vater gesehen. Jesus hat gesagt, dass wir so eins sein würden, wie Sie es sind; wir müssen also auch in dieser Weise so eins sein. Gottes Wunsch sind nicht einzelne Steine, die am Sonntag zusammen eine Rede oder Zeremonie „besuchen“, aber Sein Wunsch ist eine Familie, die jeden Tag, in allen Bereichen des täglichen Lebens zusammen gebaut wird, als Familie.

Dies ist ein Entwurf Gottes. Die Stürme werden kommen, und das Haus wird stehen. Jesus wird kommen und es bewohnen, und es wird Ihm ein Vergnügen sein. Dies ist der Wille Gottes für sein Volk in jedem Land, und wir laden euch ein, dieses sehr ernst zu nehmen.

Jesus große Freude bringen

Wenn irgendwelche Änderungen vorgenommen werden müssen, hat Jesus gesagt: „Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten.“ Macht bitte die Änderungen, zu denen Jesus euch aufruft. Habt keine Angst. Manche Leute lieben die Wahrheit nicht und werden wütend über hierüber, weil sie Dinge in ihrem eigenen Leben zu verbergen haben. Satan, der Feind, geht den wahren Wegen Gottes immer gegen.

Also, habt viel Mut, Ausdauer und Geduld in diesen Dingen. Zeigt Jesus Christus eure Liebe, indem ihr alles tut was ihr könnt, um diese Lehren Jesu zu gehorchen. Findet Brüder und Schwestern, mit denen ihr jeden einzelnen Tag sein, beten und sprechen könnt. Brecht die Hürden zwischen euren Brüdern und Schwestern ab—Hürden der Angst und des Stolzes, Hürden der Faulheit oder Verlegenheit, Hürden der Schüchternheit und Hürden des Urteils. Nehmt alle diese Hürden und wascht sie Jesus zur Liebe weg. Erfahrt, wie ihr euch einander jeden Tag lieben könnt. Dies wird nicht nur Jesus große Freude bringen, weil es das richtige Design für seine Kirche ist, aber es wird auch radikal eure Leben verändern. Prüft den Herrn; diese Dinge sind wahr.

Ihr echten Christen, diejenigen, die den Heiligen Geist in sich leben haben—eines Tages werden wir keine Sprachgrenzen mehr haben. Der Fluch des Turmes von Babel wird gebrochen werden, alle wahren Lebendigen Steine werden dazu in der Lage sein, wahre, volle Verständigung und Gemeinschaft mit einander zu haben.

Verfasst von: gemeindedna | 22. September 2011

Was es bedeutet ein Priester zu sein

Handeln Wie Jesus

Mzuzu, Afrika, 1996

Keine besonderen Titel—Wir sind Alle Priester

Das Buch der Offenbarung sagt, dass Jesus uns gekauft hat und uns zu einem Königreich und zu Priestern gemacht hat, um Gott zu dienen (Off. 5). Damit wir alle Priester sein sollen, müssen wir wissen was es bedeutet Priester zu sein. Wenn wir Gottes Kraft in unserem Leben erfahren wollen, müssen wir mit Gottes Gedanken für unser Leben übereinstimmen. Jesus sagt, „Geht…und ich werde mit euch sein.“ Er hat uns gelehrt: „Tut Meinen Willen…und Ich werde euch Leben und Kraft geben.“

Für viele Jahre hat das Christentum alle nach unten geschoben. Ein paar Leute wurden nach oben geschoben, während die meisten nach unten geschoben worden sind. In den Vereinigten Staaten, Indien, Polen, Rumänien, Brasilien und überall in der Welt gibt es „Held“-Christen und „niedrige“ Christen. Das ist sehr falsch. Jesus hat den zwölf Aposteln sogar gesagt, dass sie niemand „Vater“, „Meister“ oder „Hochwürden“ nennen sollten. Er sagt, dass ihr alle Brüder seid und dass ihr einen Vater habt. Im wahren Christentum gibt es keine Helden außer Jesus. Amen?

Ein Lebendiges Opfer

Wenn Gott möchte dass wir Priester sein sollen, dann stellt Er sich etwas darunter vor. Ein Priester opfert Gott geistliche Opfer. Du kannst das auch. Gott will dass du das tust. Das ist nicht für „Helden“. Das ist für jeden von uns. Ein geistliches Opfer: es gibt viele Teile hieran. Ein Teil des geistlichen Opfers, wie Paulus es sagte, ist um unsere Körper als lebendiges Opfer hinzugeben. Gott möchte, dass du Priester bist dadurch, dass du Gott deinen Körper als lebendiges Opfer opferst. Jesus möchte deine Zunge, deine Augen und deine Ohren. Er will deinen Verstand, deine Hände und deine Füße. Du kannst Ihm die Teile deines Körpers ausschließlich als Werkzeuge der Gerechtigkeit anbieten. Oder du kannst der Sünde, Selbstsucht, Hochmut, Begierde und Furcht nachgeben. Jesus möchte aber dass wir Ihm täglich alle Körperteile als Opfer hingeben; dann werden wir Priester sein. Die meisten Menschen kennen diesen ersten Teil des Priestertums—seinen Körper Jesus als Opfer zu hinzugeben. Wenige werden dieses tun, die meisten wissen dieses aber. Wirst du es tun?

Seid den Menschen Diener und Helft einander um mehr wie Jesus zu sein

Noch eine Funktion oder ein Teil der Pflichten eines Priesters, den viele Leute nicht kennen, geht um den Dienst am Menschen—nicht nur um Opfer zu bringen, sondern auch um Menschen zu dienen. Ein Priester im Alten Bund brachte Gott zu den Menschen. Jetzt, im Neuen Bund, sind wir alle Priester. Wenn du wirklich ein Nachfolger Jesu bist, dann bist du ein Priester. Wir sitzen nicht nur und gucken uns an wie der Priester die Gottes Dinge tut. Wir sind Priester. Glaubst du in deinem Herzen dass du Priester bist? Dann bring Gott zu den Menschen. Du kannst Gott in zwei verschieden Arten zu den Menschen bringen. Ein Weg ist um anderen in deiner Nachbarschaft von Jesus zu erzählen. Wir sind alle Priester, also bringen wir alle Jesus zu unseren Nachbarn, Freunden und Familie. Amen?

Ein Priester bringt Jesus auch zur Familie Gottes. Wir erzählen zwar anderen von Jesus und Seiner Art und Weise, aber es gibt noch einen anderen Weg Jesus zu den Menschen zu bringen. Lasst mich hier sehr praktisch sein. Wenn du ein Priester bist, wirst du anderen helfen mehr wie Jesus zu sein. Wenn wir uns ein Bild von Jesus in unserem Herzen angucken und sehen Wer Er ist, und wir gucken uns dann unsere Brüder und Schwestern an und sehen einen Unterschied zwischen ihnen und Jesus, dann leben wir als Priester dafür, um sie einander wie Jesus aussehen zu lassen. Ist Jesus egoistisch? Sind irgendwelche Brüder oder Schwester egoistisch? Du bist ein Priester; hilf ihnen. Hat Jesus Angst? Wenn du je einen Bruder oder eine Schwester in Furcht leben sehen solltest, hilf ihnen. Kümmert sich Jesus um kleine Kinder? Hat Er gesagt, „Last die Kinder zu Mir kommen“? Wenn du einen Bruder oder eine Schwester siehst die Kinder nicht mögen, oder die sich nicht um sie kümmern, dann hilf ihnen sich zu ändern. Priester tun das. Du hilfst allen, um mehr wie Jesus zu werden. Wenn Jesus verheiratete wäre, würde Er böse auf seine Frau werden und sie anschreien? Wenn Jesus von jemand die Frau wäre, würde Er böse auf oder egoistisch mit seinem Gatten sein? Ihr kennt die Antworten auf alle diese Fragen. Jesus ist in ALLEN Dingen Wunderbar!

Ihr seid Priester. Ihr müsst euren Brüdern und Schwestern helfen mehr wie Jesus zu werden. Das ist sehr riskant. Warum? Weil jemand denken könnte, dass du hochmütig bist oder dass du sie urteilst. Aber nein, du bist nur ein Priester, so wie Gott es von dir will. Wir wollen keinen Hochmut haben oder andere urteilen. Wir wollen sehr, sehr tiefe Liebe für alle haben. Wir müssen sie bitten sich zu ändern, mehr wie Jesus zu sein—weil wir Priester Gottes sind. Wir haben aber selber jeder auch unsere Probleme. Es gibt Dinge uns bezüglich allen, die nicht so sind wie Jesus ist. Wenn ich glaube dass du ein Priester bist, dann muss ich dir zuhören, wenn du Dinge in meinem Leben siehst die nicht wie Jesus sind. Ich muss dich als Priester willkommen heißen, um Dinge in meinem Leben zu sehen und um mir zu helfen. So haben wir Mut und Liebe um anderen zu helfen. Wir haben Mut und Demut um uns von anderen helfen zu lassen und uns in unser Leben hinein sprechen zu lassen. Kirche ist NICHT ein Ort wo man hingeht. Kirche ist da wo Menschen einander Priester sind. Ihr werdet eine Kirche wenn jeder einander täglich hilft mehr wie Jesus zu werden. Ihr seid keine Kirche weil ihr euch irgendwo trifft und euch etwas anhört. Ihr seid eine Kirche weil ihr euch jeden Tag zutiefst um einander kümmert. Die Kirche wird der Leib Christi genannt. Wenn wir einander nicht helfen mehr wie Christus zu werden, dann sind wir nicht Teil Seines Leibes. Wir sollen einander helfen.

Heiliger Vater, Allmächtiger Herr und Gott, zusammen bitten wir, dass du unsere Augen und die aller Deiner Kinder überall öffnen würdest. Heiliger Gott, zeige uns, wie wir Priester sein sollen. Wir flehen Dich an um Mut, Hilfe und Weisheit damit wir näher an die Leben von einander herankommen können. Wir bitten dich um die Demut und den Mut um andere willkommen zu heißen um in unser Leben hinein zu sprechen. Wir haben Dich so sehr nötig. Wir wollen Deine Kirche sein. Wir wollen Hades Pforten heruntertreten und einander in Größe hineinlieben. Heiliger Geist, hilf uns. Lehre uns Deine Wege. Hilf uns, uns schnell zu ändern. Wir lieben Dich sehr. Gib uns Deine Weisheit. Wir wissen dass Dein Haus mit Weisheit gebaut wird und wir brauchen das dringend. Amen.

Probleme Lösen

„Wenn dein Bruder dir Unrecht getan hat, dann gehe zu ihm und sage ihm, was er verkehrt gemacht hat. Wenn er auf dich hört, hast du deinen Bruder zurückgewonnen. Will er davon nichts wissen, nimm einen oder zwei andere mit, und versuch es noch einmal gemeinsam, ihn zur Einsicht zu bringen. Wenn er auch dann nicht hören will, bringe die Sache vor die Gemeinde. Nimmt er selbst das Urteil der Gemeinde nicht an, dann behandle ihn wie einen, der gottlos und ungläubig ist. Ich sage euch dies: Wem ihr auf der Erde seine Sünde anlastet, der soll auch im Himmel damit belastet sein. Und wen ihr auf der Erde seine Sünde freispricht, der soll auch im Himmel frei sein. Aber auch das sage ich euch: Wenn zwei oder drei von euch hier auf der Erde meinen Vater um etwas bitten wollen und darin übereinstimmen, dann wird Er es ihnen geben. Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte. (Matthäus 18, 15-20)

Wenn die meisten Vers 20 hören, denken sie, dass es sich um die Gemeinde handelt, wenn alle zusammen sind und wir Jesus anbeten, dass Er dann gegenwärtig ist. Wir preisen Jesus, wir fühlen uns gut und wir fühlen seine Gegenwart. Das ist zwar alles war, es handelt sich aber nicht hierum in Vers 20. Dieser Vers handelt sich zwar um Leute die zusammen sind und um Jesus, der dann zu ihnen kommt. Er spricht hier aber nicht von Anbetung, sondern von Probleme lösen. Er sagt, dass weil wir alle Priester sind und einander helfen mehr wie Jesus zu sein, es Zeiten geben wird, in denen wir zusammenkommen müssen um Dinge in unseren Leben zu besprechen. Wenn du siehst, dass ich egoistisch bin, ist es nötig dass du es mir sagst. Wenn ihr Schwestern eine andere Schwester klatschen hörst, müsst ihr mit ihr hierüber sprechen. Klatschen ist Sünde. Klatschen bricht das Herz Jesu. Klatschen ist Verleumdung und das tut Jesus weh. Wenn wir sehen dass diese Dinge Sünde sind und Jesus in der Seite wunden, dann sollen wir als Priester und Leib Christi einander helfen.

Jesus sagt, dass wenn Sünde da ist, dass wir zu „ihm und ihm allein“ hingehen sollen (v.15). Wir wollen nie jemand in Verlegenheit bringen oder sie in eine peinliche Lage versetzen. Wir wollen in Liebe nur dass sie mehr wie Jesus werden. Wenn sie egoistisch sind oder klatschen, können sie Gott nicht hören. Weil wir wollen dass sie Gott hören können, müssen wir ihnen helfen. Wenn sie egoistisch, hochmütig oder verleumderisch sind, könne sie Gott oder Menschen nicht sehr gut lieben. Als Priester müssen wir also zu ihnen hingehen und ihnen helfen mehr wie Jesus zu werden. Wir müssen aber sehr demütig sein. Wir zeigen keinen Finger auf sie; wir packen sie aber am Bein und flehen sie an um Jesus ihr Leben zu geben. Wir möchten so sehr dass sie eine Freundschaft mit Gott haben, und sie können keine Freundschaft mit Ihm haben wenn es Sünde in ihrem Herzen gibt. Unser Meister und Lehrer Jesus sagt also, dass wir zu ihnen hingehen sollen, zu ihnen allein. Beschämt sie nicht und bringt sie nicht in Verlegenheit. Liebt sie. Aber geht hin und helft ihnen. Ihr seid Priester, ihr müsst hingehen.

Wenn Zwei oder Drei Andere Zusammenkommen… Dann Kommt Jesus Auch!

Jesus gibt uns die Antworten zu Problemen die schwierig zu lösen sind. Wenn wir in Demut einen Bruder oder eine Schwester ansprechen um ihnen zu helfen, und dieser oder diese sagt, „Geh weg. Ich möchte dir nicht zuhören“, oder, „Richte mich nicht. Nimm zuerst den Balken aus deinem eigenen Auge heraus,“ dann hilft Jesus uns dieses Problem zu lösen. Es ist möglich, dass du Unrecht hast. Du musst aber trotzdem hingehen, wenn du denkst dass du Recht hast. Du musst es versuchen. Wenn du Angst hast es zu versuchen, dann kannst du nicht Priester sein. Du kannst Jesus nicht glücklich machen, wenn du es nicht versuchst. Manchmal wirst du im Falschen sein; das ist aber auch in Ordnung, weil du auch davon lernen wirst. Jesus sagt, dass wenn ihr einen Bruder oder einer Schwester anspricht und sie euch nicht zuhören, dann bringt zwei oder drei andere mit um zu helfen. Es handelt sich hier nicht um „Kirchenzucht“. Dies ist eine Lehre über wie man einander hilft.

„Denn wo zwei oder drei in Meinem Namen zusammenkommen, bin ich in ihrer Mitte.(Matthäus 18:20)

Könnt ihr sehen wie schön das ist?! Wenn ihr den Bedarf habt zwei oder drei andere mit hineinzubringen, dann kommt Jesus auch. Wenn zwei oder drei zusammen sind um Sein Werk zu tun, dann kommt Jesus auch. Diese Schriftstelle handelt sich nicht um Anbetung. Sie handelt sich um die Zusammenarbeit um einander zu helfen mehr wie Jesus zu sein. Wenn wir einen Bruder oder eine Schwester ansprechen und sie uns nicht auf uns hören wollen, weil sie uns nicht verstehen oder weil sie es nicht mögen, dann bringen wir zwei oder drei andere mit uns. Das ist ein Befehl Jesu. Er hat nicht gesagt, dass wenn sie nicht zuhören wollen, dass wir es vergessen sollen oder darüber beten sollen. Er hat gesagt, dass wenn sie dir nicht zuhören wollen, dass du zwei oder drei andere gute Brüder oder Schwestern mitbringen sollst und dass Jesus auch kommen wird. Wenn wir in Seinem Namen kommen um Sein Werk zu tun, dann wird Er kommen um zu helfen. Er sagt dann weiter, dass wenn eine Person immer noch nicht auf zwei oder drei Zeugen hören will, ihr es dann der ganzen Gemeinde sagt. Noch mal, es geht hier nicht um“ Kirchenzucht“; es handelt sich hier um alle Priester zusammen zu sammeln und um versuchen um ein Problem zu lösen. Das ist sehr sehr gut.

Unser Jesus ist über alle Massen weise. Er ist ein Wunderbarer Ratgeber,oder? Jesus sagt, dass wenn wir Probleme haben im Priestersein, um einander zu helfen, dass wir dann andere mit einbeziehen können. Wenn ich dich anspreche, weil ich denke dass du Sünde in deinem Leben hast und du nicht mit mir übereinstimmst, dann könnte es sein, dass ich im Falschen bin—vielleicht sehe ich Dinge nicht ganz richtig. Wenn wir zwei oder drei andere Zeugen hinzubringen, werden sie mir vielleicht sagen, dass ich im Falschen bin. Dann gewinnt Jesus und alle wachsen! Dieses ist eine ganz besondere Sache, die ihr verstehen müsst, wenn ihr Priester seid. Es läuft nicht immer alles sehr glatt, wir müssen aber Mut und Liebe haben. Wir müssen Jesus gehorsam sein, wenn nicht alles klappt. Wenn alles nicht gut geht, dann müssen wir andere hineinziehen und zusammen auf Jesus hören. Manchmal hat einer Recht. Manchmal hat der andere Recht. Und manchmal haben beide Recht, wir verstehen es nur nicht. Manchmal sind beide im Falschen. Wenn wir aber alle dem Befehl Jesu um zwei oder drei andere hineinzuziehen gehorchen—wenn wir alle auf Jesus hören und es uns wichtig ist—dann wird Jesus unsere Probleme lösen und uns helfen.

Ein Wunderbares Werkzeug

Der Hohe Priester wird allen Priestern helfen. Wir müssen es aber auf Seine Art tun und nicht faul sein, um mit einander zu sprechen. Wir müssen keine Angst haben, andere hineinzuziehen, um über etwas zu sprechen. Und wenn jemand uns angesprochen hat, müssen wir bereit sein, zwei oder drei andere zu bitten mit uns zu sprechen, weil ich Jesus liebe und weil ich die Wahrheit liebe und weil ich bereit bin Unrecht zu haben. Andere um Hilfe zu bitten ist eine wunderbare Entfaltung der Weisheit Gottes. Ich weiß, dass wenn zwei oder drei andere kommen, dass Jesus dann auch kommt.

Als Priester müssen wir über diese Dinge nachdenken und sie in die Praxis umsetzen. Das ist kein Spiel. Wir wollen einander nicht wehtun indem wir immer hin und her gehen und einander immer ansprechen. Es handelt sich nicht um Polizist sein. Es geht darum, einander genug zu lieben um helfen zu versuchen. Wo Sünde ist, sind die Ohren Gott geschlossen. Wo Sünde ist, kann man Gott nicht sehen. Wir müssen also als Priester einander helfen um Sünde zu entfernen, damit wir Gott sehen können.

Jesus hat uns diese Werkzuge in unserem Werkzeugkasten gegeben. Wenn wir das Problem nicht unter vier Augen lösen können, dann gibt Er uns als Priester dieses Werkzeug, andere einzuziehen um zu helfen das Problem zu lösen. Dies gilt sogar in der Ehe. Wenn meine Frau ein Problem mit mir hat, dann erwarte ich von ihr, dass sie Jesus gehorsam sei und zwei oder drei andere einzieht. Jesus hat nicht gesagt, dass das alles wahr ist, außer in der Ehe. Er sagt, dass dieses für alle Gläubigen gilt. Diese Dinge gelten für alle Priester. Wenn meine Frau Sünde in mir sieht und ich nicht zuhören will, dann muss sie zwei oder drei andere hohlen. Ich möchte, dass sie das tut, weil ich Jesus liebe. Möchte das nicht jeder? Dies ist herausfordernd, oder?

Heißt das Messer willkommen…zum Heilen

Es tut immer weh, wenn das Messer schneidet. Jesus ist aber der Grosse Arzt und Er schneidet den Krebs raus, um uns heil und stark zu machen. Worüber wir hier sprechen tut uns bei Zeiten ein wenig weh. Wenn du aber auf Jesu Art und Weise hörst und demütig und liebevoll bist, dann wird Er dich sehr stark, weise und heil machen. Er wird all deine Krankheiten des Herzens und des Körpers heilen. Er wird tiefe Liebe in dein Herz setzen und dir Leben geben. Ströme des Lebendigen Lebens werden von dir herausströmen und du wirst einen Frieden haben, der allen Verstand überschreitet. Ihr werdet unausdrückbare Freude haben, voller Herrlichkeit. Ihr werdet die Kraft eines unzerstörbaren Lebens besitzen. Ihr werdet so handeln wie Jesus und Priester sein, ihr werdet nicht mehr „normale“ Leute sein. Ihr werdet Voll des heiligen Geistes und Weisheit sein. Aber ihr müsst das Messer das schneidet willkommen heißen. Ihr müsst euch über jede Hilfe freuen, auch wenn es weh tut. So denkt ein Jünger Jesu.

Irgendjemand kann in einem Gebäude sitzen und sich etwas anhören. Jesus hat uns aber zum Priester—und Königsein gerufen. Paul tadelte die Korinther als er sagte, „Ihr benimmt euch wie alle anderen Menschen, wie normale Erdenbürger.“ Gott hat uns berufen, sogar die Engel zu richten. Er hat uns gerufen, damit wir voller Leben und Herrlichkeit und Kraft sein sollten, wie Sein Sohn Jesus. Wir müssen aber das Messer, das die Sünde raus schneidet, willkommen heißen. Wir müssen einander helfen um diese Dinge selbst und in der Gemeinde erfahren zu können. Diese Dinge sind sehr, sehr reell. Gott sagt, „Versucht es mit mir, prüft mich und seht.“ Seid den Wegen Jesu gehorsam und seid täglich Priester. Seid in eurer Nachbarschaft Priester. Gebt eure Körper als lebendige Opfer hin und helft einander, mehr wie Jesus zu sein, und Gott wird euch Segen um Segen in eure Herzen gießen.

Kommt um zu Geben

Ihr müsst einen anderen Teil des Priesterseins auch verstehen. Dieser ist klein im Vergleich zu dem was wir gerade besprochen hatten. Ihr müsst euch selbst als lebendiges Opfer hingeben und Jesus Leuten zugänglich machen, ihnen zu helfen mehr wie Er zu werden. Es gibt aber auch einen Teil des Priesterseins das mit Versammlungen und Zusammenkünften zu tun hat. Wenn ihr eure Körper nicht als lebendiges Opfer gebt, wenn ihr nicht Menschen in eurer Nachbarschaft liebt, ihnen nicht hilft mehr wie Jesus zu sein, dann machen Zusammenkünfte auch nichts aus. Wenn ihr diese Dinge aber doch als Priester praktiziert, dann ist dieses ein anderer Teil des Priesterseins.

Wenn Jesus jetzt leiblich in diesem Raum wäre, würde Er vielleicht manchmal ganz still sein. Meistens würde Er aber etwas Wichtiges zu sagen haben. Jesus ist jetzt hier. Wenn ihr wirklich glaubt, dass ihr Priester seid, weil Gott es durch das Blut gesagt hat (nicht weil ihr euch würdig, weise oder stark fühlt), dann müsst ihr auch Priester sein wenn alle Heiligen zusammen sind. Wenn Jesus in dir lebt und du in Ihn hinein getauft bist, in Sein Leben und in Seinen Geist, dann kannst auch du Gott hören. Als Priester kann Jesus auch durch dich sprechen. Du wirst nie kommen, nur zu singen oder dir etwas anzuhören. Du wirst nie kommen, nur mit allen zusammen zu beten. Wenn du Priester bist, wirst du kommen zu geben. Der Hebräerbrief spricht hiervon.

„Lasst uns auf einander acht haben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unsere Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern, und das umso mehr, je mehr ihr den Tag herannahen seht!“ (Hebräer 10:24-25)

Es handelt sich hier um wenn alle Heiligen zusammen sind. Im ersten Teil sollen wir es uns überlegen, wie wir einander helfen können zu wachsen. „Lasst uns auf einander acht haben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen.“ Als Priester komme ich zu den Heiligen und ich denke darüber nach, was ich geben kann und was du geben kannst. Du musst den Mut haben das zu sagen was Jesus möchte. Hab keine Angst vom Falschsein. Wenn du was Verkehrtes tust, dann kannst du lernen. Dann geht die Schriftstelle weiter, „versäumt eure Zusammenkommen nicht.“ Ihr müsst oft zusammenkommen. „…je mehr ihr den Tag herannahen seht“, wenn ihr seht das Jesus näher und näher kommt.

Bitte Kein Vortäuschen?

Nur ein paar Dinge haben Jesus sehr sehr zornig gemacht. Heuchler haben Jesus sehr böse gemacht. Er wurde sehr zornig, wenn Leute etwas vortaten wenn ihre Herzen eigentlich ganz anders waren. Jesus wurde und wird hierüber sehr böse. Wir müssen nichts vortäuschen, wenn unsere Herzen in Wirklichkeit ganz anders sind. Wir müsse es mit unseren Brüder und Schwestern besprechen, und versuchen die Probleme offen und ehrlich zu lösen. Gott sagt, „Gesteht einander eure Sünden.“ Gesteht und betet, damit ihr geheilt werdet. Viele Leute sind innerlich sehr krank, weil sie ihre Herzen nicht öffnen und ihre Sünden nicht gestehen. Sie haben Angst dieses zu tun. In Gottes Haus sollen wir aber keine Angst haben, weil wir einander lieben und helfen wollen. Wir werden nicht klatschen. Wir werden einander nicht abweisen. Wir werden einander helfen. Wir können also unsere Sünden frei gestehen. Wir werden traurig sein, aber keine Angst haben. Jesus wird uns helfen und uns reinigen. Wenn wir aber vortäuschen, dass wir keine Sünde haben, dann sind wir Heuchler und ist Jesus böse. Jesus war und ist immer noch böse wenn wir Heuchler sind. Wir wollen doch nicht, dass Jesus böse auf uns ist, oder? Wir müssen also unsere Herzen öffnen.

Vergrabt Euer Talent nicht

Jesus wurde auch auf eine andere art Person böse. Er wurde böse auf den Mann der sein Talent vergrub. Jesus nannte diesen Mann einen boshaften Diener. Er warf ihn in die äußerste Dunkelheit. Was ich euch sage ist, dass ihr als Priester eure Gaben nicht vergraben sollt. Gott hat jedem von euch etwas Besonderes in eurem Leben gegeben. Wenn du ein Priester bist, dann nutze das was Gott dir gegeben hat. Der Mann der in dem Gleichnis sein Geld vergraben hatte, hatte Angst. Jesus war sehr unglücklich über diesen Mann, weil er sein Talent vergraben hatte. Wenn alle Heiligen zusammen sind, möchte Er nicht dass du nur kommst um dich nur hinzusetzen und um dir was zuzuhören. Er möchte nicht, dass ihr das, was Er in Eure Herzen gesetzt hat, verbirgt. Ihr seid Priester. Habt den Mut, die Kraft und den Glauben an Gott, jeder von euch, um die Gabe, die Er euch gegeben hat, vermitteln zu können. Habt keine Angst wie der Mann im Gleichnis.

Überlegt euch wie ihr euch einander anspornen könnt. Wenn du den Nachbarn, den Gläubigen und anhand deines Körpers ein Priester bist, dann kannst du auch ein Priester sein wenn alle Gläubigen zusammen sind. Seid willig ein Lied das euch am Herzen liegt zu bringen. Bring anderen ein Lied bei, das du gelernt hast als du am morgen Jesus angebetet hast. Vielleicht wirst du einen Psalm lesen und Jesus bitten dir eine Melodie für das Lied zu geben. Und dann, als Priester, bring alle Heiligen zusammen und bring ihnen das Lied bei, dass Jesus dir gegeben hat. Das ist Priester sein. Als Priester müsst ihr willig sein das zu tun. Begrabt eure Gaben nicht.

Vielleicht wird ein Bruder kommen und mir dir über Sünde in deinem Leben sprechen. Du hörst auf ihn und es bringt dich zu tränen, genau wie als Nathan zu David sprach und es Davids Herz brach. Gott sendet einen Nathan—einen Bruder—zu dir und er spricht mit dir über eine Sünde und es bricht dir dein Herz. Du sprichst mit Jesus darüber und betrachtest verschiedene Schriftstellen hierüber. Dann bringst du alle Heiligen zusammen und erzählst ihnen was Jesus dir beigebracht hat. Du zeigst ihnen die Schriftstellen die du gelernt hast und die dein Leben verändert haben. Du erzählst ihnen was dich zum Sündigen geführt hat und wie man es vermeiden kann. Du zeigst ihnen die Dinge die Gott dir gezeigt hat. Das ist ein Priester. Ihr seid Priester. Ihr könnt die Dinge die Gott in euch wirkt nehmen und sie den Brüdern uns Schwestern öffnen. Gott möchte, dass wir das alle tun. Wir ALLE. Seid ihr willig?

Wir kommen also im Namen Jesus zusammen und hören zu. Jesus ist aber meistens nicht sehr lange still. Wenn die Stille sehr sehr lang dauert, dann ist es wahrscheinlich, dass jemand sich nicht sehr gut als Priester einsetzt. Vielleicht möchte Jesus dass du ein Lied teilst, du hast aber Angst. Vielleicht möchte Jesus dass ich eine Schriftstelle lese, die mir am morgen sehr auf dem Herzen war, aber ich denke, „ Ach, ich bin nicht gut genug. Ich kann das nicht.“ Und dann ist es still, weil Jesus mich benutzen wollte, ich es Ihm aber nicht erlaubte. Ich habe mich entschieden, mein Talent nicht zu gebrauchen. Wenn Jesus körperlich hier wäre, wäre es nicht lange still, weil Jesus so viel in all unseren Leben tun will. Wenn wir gute Priester sind, werden wir auf Jesus hören. Jesus wird jeden von euch gebrauchen. Er wird durch jeden Seiner Priester zu uns allen sprechen, wenn wir willig sind. Ist jeder willig? Lasst euch von Jesus gebrauchen.

Er Möchte Wunderbares Tun

Entsinnt euch als Jesus in eine bestimmte Stadt kam. Er wollte dort Wunder wirken, konnte es aber nicht, weil sie nicht glaubten. Gott möchte durch die Leben von jedem von euch Wunder wirken. Er kann es aber nicht, es sei denn ihr glaubt. Ihr müsst in eurem Herzen glauben, dass Gott euch gebrauchen will. Ihr müsst mit Jesus über all diese Dinge sprechen. Sagt Ihm, „Ich glaube, Hilf meinem Unglauben.“ Frag Jesus dich weich und demütig zu machen. Bitte Jesus dir den Mut zu geben deine Gaben zu benutzen. Bitte Jesus dir deinen Stolz zu beseitigen, weil du manchmal verkehrt sein wirst. Es ist in Ordnung verkehrt zu sein. Wir können einander helfen. Es ist besser verkehrt zu sein als um sein Talent zu vergraben. Wenn du verkehrt bist, dann können wir alle lernen, wenn du aber dein Talent verbirgst, dann ist Jesus böse. Fragt Jesus also um euch bessere Priester zu machen.

Dies hat nichts mit einem starken Willen zu tun oder ob wir ein guter Redner sind. Es geht darum um Jesus zu bitten dir zu helfen. Er ist lebendig. Er möchte wunderbare Dinge in unserem Herzen und durch unsere Herzen anderen gegenüber wirken. Damit Er das tut, müssen wir aber glauben. Sprecht also mit Jesus über diese Dinge; denkt nicht nur darüber nach und gebt dem Ganzen nicht nur Recht. Stattdessen, spricht mit dem lebendigen Gott über diese Dinge, und er wird uns allen helfen, Seiner Herrlichkeit Willen.

Bittet sie als Priester zu Leben

Wenn ihr euren Nachbarn Priester seid, könnt ihr ihnen helfen auch von Jesus zu lernen. Wenn sie irgendwo anders Teil einer religiösen Gruppe sind, fleht sie an um dort wo sie sind Priester zu sein. Bitte sie ihre Gaben mit den Leuten um ihnen zu benutzen. Lasst sie nicht zur Gemeinde gehen, um nur zuzuhören. Bittet sie, sich die Leben von denen um ihnen herum anzuschauen und ihnen zu helfen mehr wie Jesus zu werden. Wenn alle überall dieses tun, wird die Welt sich verändern. Dieses ist eine mächtige Sache—weil wir Jesus freigeben Jesus zu sein. Wenn wir nicht als Priester wirken, dann bleibt Jesus in einer Flasche oder in einem Buch. Wenn wir aber doch als Priester wirken und alle anderen die den Namen Jesu tragen bitten auch Priester zu sein, dann wird Jesus frei sein ÜBERALL Jesus zu sein! Unsere Dörfer werden sich verändern. Unsere Städte werden sich verändern. Unsere Länder und Kontinente werden sich verändern. Jesus kann Jesus sein wenn wir wirklich Priester sind. Amen?

In den letzten zehn Jahren in denen wir Jesus besser kennen gelernt haben, haben wir mehr und mehr gelernt was eine Gemeinde und was Priester wirklich sind, und auch, wie man Priester sein soll. Wenn wir diese Dinge lernen, bringen sie uns in Situationen in denen wir verstehen müssen, was wir mit denen in den Konfessionen tun sollen. Die Leute in den Konfessionen sind keine Feinde. Manche sind dort, weil sie nie was anderes kennen gelernt haben. Wüssten sie mehr über Jesus, würden sie gerne folgen. Es ist also sehr wichtig, dass wir die Leute lieben, sogar in den Konfessionen. Wir sind sehr vorsichtig, um nicht hochmütig zu sein. Wenn Gott Bettlern wie uns etwas zu essen gibt, sollten wir es teilen und andere nicht urteilen weil sie kein Essen haben. Dies ist die Art Jesu: Wir sollen das Essen das er uns gibt zu teilen—uns nicht wegen Essen trennen, sondern Essen anbieten.

Es ist sehr sehr wichtig diese Dinge richtig in unseren Herzen und Denken einzuordnen. Wir werden nichts Lauwarmes oder keinen Kompromiss dulden. Wir glauben aber das Jesus seine Kirche bauen wird. Wenn wir also Leute in den Konfessionen finden die Jesus wirklich lieben, sollten wir vielleicht nicht sagen, „Kommt raus, kommt raus“, sonder eher, „ Seid Jesus mit den Leuten die ihr kennt zusammen gehorsam.“ Wir lehren sie die Wege Jesu die Er uns gelehrt hat. Wir bitten sie um alle die sie kennen die Wege Jesu zu lehren. Wenn sie dieses wirklich tun, werden sie in vielen Konfessionen rausgeschmissen werden. In vielen Konfessionen wollen Leute Gott nicht gehorsam sein. Manche wollen es. Manche nicht.

In der wahren Kirche die Jesus baut, will JEDER Gott gehorchen und möchte JEDER Jesus lieben. Weil alle Priester sind, helfen wir einander. Wenn jemand Jesus nicht liebt, wird er wegrennen.

Die Prophezeiung in Jeremia 31 über die Neu Testamentliche Kirche lautet, „sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten.“ In der wahren Kirche kennen alle Jesus. In den meisten Konfessionen ist dieses nicht wahr und gibt es viel Lauwarmes. Leute lieben die Welt, leben in Sünde und verändern sich nicht. Das ist schrecklich und traurig. Es gibt aber auch sehr gute Leute in den Konfessionen. Unsere Aufgabe besteht nicht darin um Leute zu überreden raus zu kommen. Unsere Aufgabe besteht darin Leuten zu helfen Priester zu sein, da wo sie sind. Wenn sie da wo sie sich befinden Priester sind, werden viele Leute sich verändern, oder werden sie rausgeschmissen werden.

Wo Jesus Ist…Kann Sünde Nicht Bleiben

Wenn ein Bruder oder eine Schwester in einer Konfession mehr wie Jesus wird, wird sich entweder die Konfession verändern, oder die Konfession wird sie töten oder sie rausschmeißen (genau wie sie es mit Jesus auch getan haben).Wir haben keine Angst vor den Konfessionen. Sie sind wie große Fischnetze die viele verschieden Fischarten fangen. Manche Fische im Netz sind sehr gut, andere nicht so gut. Unsere Aufgabe als Priester ist die guten Fische aufzurufen Priester zu sein, da wo sie sich befinden. Und dann können Dinge sich verändern.

Hat Ninive sich verändert? Jona wurde vom großen Fisch rausgespuckt und ging in die schreckliche Stadt. Sünde war dort im Überfluss, aber die ganze Stadt hat sich wegen Gott verändert—sogar der König. Wir müssen glauben dass Gott dieses in den Konfessionen tun kann. Wir müssen glauben dass Er dies in Mzuzu tun kann. Wenn wir also Freunde oder bekannt in den Konfessionen haben, bitten wir sie nicht raus zu kommen. Wir bitten sie mit ganzem Herzen wie Jesus zu sein, allen die sie dort sehen das Wort Gottes zu sagen, ihr Leben niederzulegen, die Leute zu lieben, keine Kompromisse zu schließen oder zu erdulden. Die Leute in Ninive hätten Jona töten können; er war ganz allein. Sie taten aber Busse und veränderten sich. Und das ist unser Herz für alle Konfessionen—dass wir ihnen Priester sind und allen helfen sich zu ändern. Wir werden versuchen den guten Leuten die wir in den Konfessionen kennen zu helfen und sie bitten da wo sie sind Priester zu sein, damit sie den Leuten um sie herum helfen mögen sich zu verändern.

Wir werden Gott mit vielen Tränen anflehen, damit die Konfessionen sich ändern. Jesus weinte; Er vergoss Tränen über Jerusalem. Er hat gesagt „Ich habe dich versammeln wollen wie eine Henne ihre Küken.“ Jerusalem wollte das aber nicht und hat Ihn abgewiesen.—sie haben Ihn getötet. Wenn wir treue Priester sind werden sie uns vielleicht töten. Oder die ganze Stadt wir sich ändern Wir müssen aber als Priester treu sein. Wir müssen alle die wir kennen bitten da wo sie sind treue Priester zu sein. Wenn sie versuchen den Leuten die sie kennen zu helfen, werden sie stark, werden sie vielleicht rausgeschmissen. Dann können sie aber mit anderen Gläubigen sein, die dasselbe Herz haben, nachdem sie es erst mit denen um sie versucht haben. Genau das tut ein Priester. Wir müssen die in den Konfessionen lieben. Jesus tut das. Wir dulden aber kein Kompromiss. Wir müssen für die Wahrheit leben und alle, die in den Konfessionen sind, bitten auch für die Wahrheit zu leben. Wenn jeder das tut wird Jesus Seine Kirche bauen.

Das ist Jesu Gute Botschaft. So müssen wir für Andere in der Gemeinschaft leben. Kein Kompromiss, nichts Lauwarmes…wir müssen sie aber lieben und versuchen ihnen zu helfen. Es soll keine Trennung wegen Namen und Konfessionen geben. Trennung sollte nur kommen wenn jemand Jesus nicht gehorchen will. Wir wissen das nicht, bis wir es versucht haben. Der Name der Konfession bedeutet nicht, dass die Person in der Konfession eine schlechte Person ist und Jesus nicht gehorchen will. Das wissen wir nicht, bis wir es versucht haben. So sollen wir mit denen in den Konfessionen leben. Wir müssen unser Leben für sie niederlegen und alles Mögliche tun, ihnen das Brot des Lebens zu geben und sie bitten, dasselbe mit denen die sie kennen zu tun. Dann warten wir und gucken wir zu, was Jesus damit tut. Jesus hat gesagt, dass wenn wir unseren Teil tun, dass Er Seine Kirche bauen wird und dass die Mauern der Hölle dem Angriff nicht standhalten können. Wir greifen Satans Stadt an, erklettern die Mauern und brechen die Türen runter. Wir lieben Leute und bringen sie von der Dunkelheit ins Licht. Wir trennen uns nicht wegen Namen, sondern wir lieben Leute—sogar bis zum Tode. Wir beschäftigen uns mit unserer Aufgabe des Priesterseins, und der Herr wird Seine Gemeinde bauen.

Quelle:http://www.hausgemeinde.eu/Zuruck-zum-Wesentlichen/Was-es-bedeutet-ein-Priester-zu-sein

 

Verfasst von: gemeindedna | 22. September 2011

Die vorbereitung der Braut

Aus dem Stegreif von Dorf zu Dorf gesprochen

September 1996, Komba Afrika

In Kürze kommt Jesus wieder um Seine Braut zu hohlen. Die Bibel sagt, dass Jesus für Seine Braut zurückkommt, wenn sie sich vorbereitet hat. Wie können wir unser Leben aufstellen bereit zu sein?

Wir helfen einander Jesus besser zu kennen, dadurch dass wir einander helfen Sünde wegzutun, einander mehr zu lieben und uns um Andere mehr zu kümmern als um uns selbst. Dieses sind die Lehren Jesu. So hat Er Sein Leben auf dieser Erde geführt, und jetzt hat Er uns gerufen genau so zu leben. So wird die Braut vorbereitet für das Kommen ihres Bräutigams, Jesus.

Der Wille des Vaters ist, dass wir immer schöner werden, dadurch dass wir einander wirklich mehr lieben. Beim Beiseitelegen unserer Selbstsucht und unseres Stolzes, die uns von einander trennen, und dadurch, dass wir unsere Herzen öffnen und uns einander sagen was wir empfinden, gießen der Geist Gottes, die Gnade Gottes und die Liebe Gottes auf uns aus…und wir werden eine entzückende Braut die BEREIT ist für die Rückkehr ihres Bräutigams, Jesus.

Dieses ist der Wille des Vaters für uns—nicht eine Braut zu besuchen, sondern eine Braut zu sein. Wir können dieses nur tun dadurch dass wir uns täglich lieben und unser Leben teilen.

Dieses ist eine Kirche—täglich so zu leben; nicht des Haus Gottes zu besuchen, sondern der Ort zu sein wo Gott lebt. Dann werden unser Zuhause, unsere Arbeitsplätze und unsere Kirche alles zu Einem. Es gibt keine Schranken mehr zwischen deinem und meinem Herz und zwischen deinem Heim und Meinem. Ich lege meinen Egoismus und meinen Stolz beiseite, ich lege Faulheit und Unglaube weg, und ich liebe andere wie Jesus mich geliebt hat. Wenn jeder das tut, vom Kleinsten biss zum Größten, dann gießt Jesus Sein heilendes Öl aus und wir sind eine Kirche und eine schöne Braut. Wenn wir damit zufrieden sind nur etwas an einem Sonntagmorgen zu besuchen, dann verpassen wir das Herz und den Ruf Gottes, und wir sind wie einige andere bedeutungslose Religionen.

Einladung Gottes an die Welt

Die Einladung Gottes an die ganze Welt ist ein Haus für den Vater, Sohn und Heiligen Geist zu sein—eine Braut zu sein die sich vorbereitet hat auf das Zurückkommen ihres herrlichen Bräutigams. Jesus sagt, „ Hieran werden alle Menschen wissen dass ihr Meine Jünger seid,“—nicht dadurch wie laut ihr am Sonntagmorgen singt, wie gut ihr predigen könnt, nicht durch eure Gottesdienste—aber mittels „wie ihr euch täglich liebt.“ So werden alle Menschen wissen, dass dieses vom Himmel ist. Die Welt MUSS sehen wie wir uns lieben. Sie können nicht einmal die Woche durch die Wände eines Raumes schauen. Es ist sowieso sehr schwer sich in einem Raum zu lieben. Sie sehen uns einander lieben wenn wir einer des anderen Lasten tragen, wenn wir uns um einander kümmern wenn wir krank sind, wenn sie sehen dass wir einander die besten Sachen geben die wir haben. Hierdurch werden alle wissen dass wir Seine Jünger sind—nicht durch das was wir glauben, aber dadurch dass sie sehen wie wir uns lieben. Diese ist der Ruf Gottes an sein Volk heute.

Auf den Felsen Bauen

Baut auf den Felsen der Praxis des Wort Gottes. Wenn du je irgendetwas hörst das Jesus sagt, tu heute etwas dementsprechend. Handel heute dich zu ändern für Jesus. Denk nicht nur darüber nach. Tu was. Jesus sagt das dieses auf dem Felsen bauen ist—das Wort Gottes zu tun und nicht nur zu hören. Jünger Jesu tun dies! Also, Brüder und Schwester, seid die Kirche zum Ruhm Gottes. Seid täglich eine Familie zusammen. Macht Jesus sehr stolz auf euch.

 

Quelle:http://www.hausgemeinde.eu/Zuruck-zum-Wesentlichen/Die-Braut-Vorbereitet

 

Verfasst von: gemeindedna | 7. September 2011

Schafe weiden oder Böcke belustigen?

Der vorliegende, im Original bereits überarbeitete Text, wurde aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt. Die Webseite www.gracegems.org enthält ausschließlich lizenzfreies Gemeingut und ermutigt dazu, die vorhandenen Texte zu vervielfältigen und zu veröffentlichen. (Hinweis: Recherchen des Übersetzers nach der Quelle ergaben, dass diese nicht eindeutig bestimmt werden kann; Spurgeonkenner schreiben das Dokument aufgrund des Sprachstils durchaus Spurgeon zu.)

Titel: Feeding Sheep or Amusing Goats?

Autor: Charles Spurgeon
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Ein Übel hat sich im Lager der bekennenden Christen eingeschlichen, so voller Dreistigkeit, dass selbst der kurzsichtigste Christ sie kaum übersehen kann. In den letzten Jahren hat sich dieses Übel mit alarmierender Geschwindigkeit ausgebreitet. Es wirkte wie Sauerteig, bis der ganze Teig durchsäuert war!

Selten hat der Teufel es besser verstanden, den Gemeinden einzureden, es gehöre zu ihrem Auftrag, die Menschen zu unterhalten, um sie gewinnen zu können. Die Gemeinde, die das Evangelium verkündigt, hat ihr Zeugnis immer mehr verflacht, um sich dann den Belustigungen von heute zuzuwenden und diese zu rechtfertigen. Schließlich tolerierte sie diese in ihren vier Wänden. Nun sind sie gang und gäbe unter dem Vorwand, die Massen zu erreichen.

Dem entgegne ich zuerst, dass an keiner Stelle der Schrift steht, es sei die Aufgabe der Gemeinde, den Menschen zu unterhalten. Wenn dies ein christlicher Auftrag wäre, warum sprach Christus nie darüber? „Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung… und unterhaltet jene, die am Evangelium kein Gefallen finden.“

Solche Worte begegnen uns jedoch nicht. Es scheint, als ob Jesus so etwas nicht in den Sinn gekommen ist. Wo wird von den Entertainern gesprochen? Der Heilige Geist schweigt sich über sie aus. Wur­den die Propheten verfolgt, weil sie die Zuhörer unterhielten oder weil sie diese konfrontierten? Ein Musikkonzert kennt kein Märtyrerverzeichnis.

Das Anbieten von Unterhal­tung steht in direkten Widerspruch zur Lehre und zum Leben Christi und seiner Apostel. Was war die Haltung der apostolischen Gemeinde gegenüber der Welt? „Ihr seid das Salz der Welt“, nicht das Zuckerwerk! Das Salz wird ausgespuckt, nicht geschluckt.

Hätte Jesus mehr fröhliche und an­genehme Elemente in seine Predigten eingebaut, wäre er populärer gewesen. Als viele seiner Jünger sich von ihm abwandten und ihm nicht mehr nachfolgten, sagte er zu Petrus nicht: „Lauf ihnen nach und sage ihnen, dass wir ab morgen einen anderen Stil einführen werden; der Gottesdienst wird kurz und attraktiv sein, die Predigt wird gekürzt werden. Wir werden den Leuten einen angenehmen Abend bereiten. Sag ihnen, dass sie sich gewiss wohl fühlen werden! Schnell, Petrus, wir müssen die Menschen irgendwie herbringen!“

Nein! Jesus hatte Erbarmen mit den Sündern, er seufzte und weinte über sie, aber er versuchte nie, sie zu unterhalten! Vergeb­lich sucht man in den Briefen nach dem „Evangelium der Unterhaltung.“ Ihre Botschaft lautete: „Kommt heraus aus ihr (der Welt) und trennt euch von ihr… Rührt nichts Unreines an.“ Sie hatten unbegrenztes Vertrauen in das Evangelium und setzten keine anderen Waffen ein.

Nach­dem Petrus und Johannes wegen ihres öffentlichen Predigtdienstes festgenommen worden waren, versammelte sich die Gemeinde zum Gebet; ihre Bitte lautete jedoch nicht: „Herr, gib deinen Dienern, dass wir durch eine weise und gezielte Art diesen Menschen mit Hilfe von redlicher Unterhaltung zeigen können, wie fröhli­ch wir sind.“

Nein! Sie hörten nicht auf, Christus zu verkünden; sie hatten kei­ne Zeit, Unterhaltung zu organisieren. Durch die Verfolgung zerstreut gingen sie überall hin und predigten das Evangelium. Sie stellten die Welt auf den Kopf. Das ist der Unterschied zur Gemeinde von heute.

Letztlich, Unterhaltung verfehlt ihren Zweck. Lasst die Bedrückten zu Wort kommen, die durch musikalische Unterhaltung Frieden fanden. Lasst die Alkoholiker aufstehen, bei denen ein Theaterstück den entscheidenden Ausschlag zu ihrer Bekehrung gab. Niemand wird sich erhe­ben! Evangelisation durch Unterhal­tung führt niemanden zur Bekehrung.

Was wir heute brauchen, ist ernsthafter geistlicher Wandel gepaart mit einer biblischen Lehre, die den Verstand und das Empfinden erfasst, so dass Menschen dadurch entzündet werden.

Herr, reinige die Gemeinde von allem Unrat, welcher der Teufel über sie gebracht hat, und leite uns zu den apostolischen Methoden zurück!

 

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